Monatsrückblick August 2026 – Innere Ordnung, neue Ideen und kleine Begegnungen
Dieser Monat war voller Ruhe und Aufregung zugleich. Voller Sortierungen und gleichzeitig voller neuer Informationen. Mal ging alles viel zu schnell und dann wiederum ganz langsam. Manchmal war ich sehr verkopft, dann wieder ganz intuitiv und still. Es gab Tage, an denen ich kaum Energie für irgendetwas hatte – und dann wieder Tage voller tausend Ideen, die unbedingt umgesetzt werden wollten und den Antrieb dazu.
Wenn ich auf den August zurückblicke, zieht sich ein Thema besonders deutlich durch den Monat: innere und äußere Ordnung. Dinge sortieren, neue Strukturen schaffen, Entscheidungen treffen, Ideen ausprobieren und gleichzeitig immer wieder innehalten und wahrnehmen, was gerade eigentlich da ist.
Und gleichzeitig gab es im August auch ganz konkrete Veränderungen.
Mein persönliches Highlight war meine neue Anstellung als Projektmanagerin. Die ersten Tage waren aufregend und teilweise auch anstrengend – aber ich habe bereits nach kurzer Zeit neue Dinge entdeckt, die ich nicht nur beruflich, sondern auch für mich persönlich und meine eigenen Projekte nutzen kann.
Jahreswechsel-Modus und anderes Tests
Ich bin schon immer ein großer Fan davon, Neues auszuprobieren – und das gilt ganz besonders für digitale Neuerungen und persönlicher Weiterentwicklung. Kleine Tools, Quizze, Fragen und Möglichkeiten, Dinge spielerisch herauszufinden, finde ich immer wieder spannend. In diesem Monat hatte ich gefühlt tausend Ideen dafür. Besonders beschäftigt hat mich die Zeit zwischen den Jahren (Sperr- und Rauhnächte) dabei meine Idee für einen Jahreswechsel-Modus.
Über die Jahre bin ich ein großer Fan der Zeit zwischen den Jahren geworden. Diese besondere Zeit, in der die Tage länger dunkel sind und gleichzeitig das Licht langsam wieder zurückkehrt. Für mich beginnt diese besondere Phase rund um die Julnacht bzw. die Wintersonnenwende bereits schon ab dem 08. Dezember.
Immer wieder habe ich beobachtet, wie unterschiedlich Menschen diese Zeit nutzen – und wie sehr das auch davon abhängt, in welcher persönlichen Situation sie sich gerade befinden. Und daraus ist ein Fragenquiz mit 18 Fragen und sechs unterschiedlichen Ergebnissen entstanden.
Das hat echt spass gemacht das zu entwickeln.

*KI-generiertes Bild
Das Quiz bzw. das gewonnene Ergebnis, soll eine Inspiration für die Zeit zwischen den Jahren sein und gleichzeitig eine Einladung, diese besondere Zeit bewusst für sich zu nutzen. Je nachdem, welches Ergebnis man erhält, kann man sich außerdem kostenfrei für meine „Zwischen den Jahren“-Jahreswechselbegleitung eintragen.
Alle weiteren Informationen und kostenfreie Anmeldung HIER.
Ich bin schon sehr gespannt, wie das Quiz ankommt, welche Ergebnisse besonders häufig entstehen und natürlich auch darauf, ob viele Menschen Lust bekommen, die Zeit zwischen den Jahren bewusster zu erleben.
Was brauchst du? Der Einstieg
In den letzten Jahren sind einige Tools als PDFs aus meinen Ideen entstanden, die ich gerne an andere Menschen weitergebe. Es sind kleine Werkzeuge und Impulse, um sich selbst besser kennenzulernen, sich mit den eigenen Bedürfnissen zu beschäftigen und einen Einstieg in persönliche Veränderung zu finden. Mittlerweile sind sechs verschiedene PDFs entstanden. Jedes davon bietet einen etwas anderen Zugang zu sich selbst und kann dabei helfen, einen ersten Schritt in eine Veränderung zu machen.
Im August habe ich daraus ein kleines Quiz mit 12 Fragen entwickelt. Mit den gegebenen Antworten erhält man eines der sechs Tools als kostenfreien Download und zusätzlich einen kleinen persönlichen Impuls.
Ich mag die Idee, dass nicht jede Person mit demselben Werkzeug startet.
Manchmal braucht es einen ersten Impuls, manchmal eine Frage, manchmal eine konkrete Übung. Und manchmal hilft es schon, überhaupt erst einmal herauszufinden, was man gerade eigentlich braucht.
HIER zum Quiz.
Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen
Und weil es offenbar noch nicht genug war, meine bestehenden Tools zusammenzusammeln und gezielt durch Fragen zu einem kleinen Helferlein werden zu lassen, habe ich meine LieblingsTools noch digital bauen lassen – ich mache das sehr gerne mit Claude und das ist echt abgefahren wieviel Spass das macht.
Meine Lieblings-Methode zu Entscheidungen sind zum einen die durchaus bekannte Eisenhowermatrix und noch eine Entscheidungsmatrix.
Beide Methoden können bei den Themen Entscheidungen zu treffen und Prioritäten setzen unterstützen. Gerade diese beiden Themen begleiten mich selbst immer wieder. Es gibt so viele Möglichkeiten, Ideen und Dinge, die man tun könnte – und manchmal besteht die eigentliche Herausforderung gar nicht darin, eine Möglichkeit zu finden, sondern zu entscheiden, welche davon gerade wirklich wichtig ist.
Auch hier mag ich den Gedanken, dass ein kleines Tool nicht die Entscheidung für einen trifft. Es kann vielmehr dabei helfen, die eigenen Gedanken zu sortieren und dadurch klarer zu sehen. Schlussentlich das tun liegt ja immer bei einem selbst oder? Was ich gerne noch mit nutze, wenn die Aufgaben sich stapeln – abzuschätzen wie lange es dauert und dann auch gerne mal tracken um zu sehen wie hoch der Aufwand wirklich war. Je nach Aufgabengrösse kann das helfen ein Gefühl für die kommenden Aufgaben zu bekommen – oder aber auch ganz bewusst sich einen grösseren Zeitrahmen zu schaffen.
Hier gerne mal testen und mir gerne ein Feedback da lassen:
Eisenhower-Matrix
Entscheidungsmatrix
Wünsche, Sternschnuppen Begegnungen
In den letzten Monaten habe ich immer wieder mit meinen Wünschen gearbeitet. Mal habe ich sie aufgeschrieben und spreche sie auch leise vor dem Einschlafen mehrmals vor. Dabei sind in den vergangenen Monaten einige tiefere Wünsche entstanden bzw. dürfen langsam ihre Form finden. Zum Beispiel der Wunsch nach einer ruhigen neuen Wohnung mit Nachbarn, die etwas rücksichtsvoller sind als meine derzeitigen. Oder der Wunsch, endlich mal wieder ans Meer zu reisen. In den letzten Jahren habe ich das aus verschiedenen Gründen immer wieder zurückgestellt. Vielleicht wird es jetzt einfach mal wieder Zeit.
Der August hatte zum Thema Wünsche verstärken hatte aber auch ganz besondere Momente am Himmel zu bieten. Rund um die Perseiden war die Wahrscheinlichkeit für Sternschnuppen besonders hoch und durch die häufig klaren Abende habe ich immer wieder auf meinem Balkon gestanden und in den Himmel geschaut.
Ein besonders schöner Abend war für mich die Sonnenfinsternis am 12. August 2026. In Mannheim/Heidelberg war sie als partielle Sonnenfinsternis sichtbar.
Ich dachte mir an diesem Abend, dass ich noch einmal rausgehen und die Stimmung genießen möchte – vielleicht würde sich ja auch ein wenig von der Finsternis beobachten lassen. Während ich mit dem Fahrrad an verschiedenen Menschengruppen vorbeifuhr die es sich tatsächlich auch mit Picknickdecken bequem gemacht hatten, entschied ich mich schließlich, einen Feldweg entlangzufahren. Und dort stand ein älterer Mann mit einer riesigen Kamera.
Ich sprach ihn an und fragte, ob er ebenfalls auf die Sonnenfinsternis wartet.
Das war der Anfang eines wirklich interessanten Gesprächs, das fast zwei Stunden dauerte. Er bedankte sich sehr für meine Zeit und wie er es genoss.
Wir sprachen über das Fotografieren, schauten uns Bilder an und kamen irgendwann auch auf ganz andere Themen zu sprechen – unter anderem darauf, wie wichtig Gesundheit auf körperlicher und mentaler Ebene ist.
Ich mag und schätze solche Begegnungen so sehr. Diese Gespräche, die eigentlich ganz zufällig entstehen und plötzlich viel tiefer werden, als man zunächst erwartet hätte.
Er zeigte mir auch stolz Fotos von Gottesanbeterinnen, die er in seinem Garten entdeckt hatte. Eine männliche (das sind die grünen) und eine weibliche (braune Färbung). Ich hatte bis dato noch nie eine live gesehen und als ich am nächsten Tag aus meiner Wohnungstür ging sass doch tatsächlich eine im Hausflur. Ich war echt baff und diese Synchronisation – denn ich hatte mir heimlich am vorabend gewünscht mal eine live zu sehen.
Ich machte das Fenster auf, damit sie weider rausfliegen kann aber als sie auch einige Stunden später noch immer dort saß, setzte ich sie vorsichtig auf meinen Balkon. Dort konnte sie sich aufwärmen und später weiterfliegen.
Irgendwie musste ich bei dieser Begegnungen schmunzeln.
Manchmal sind es genau diese kleinen Zufälle, die einen Monat besonders machen.






Sortierung, Visualisierung und Abschied
Ich bin über die letzten Jahre ein recht minimalistischer Mensch geworden. Aussortieren, Aufräumen, Umräumen und Dinge neu strukturieren gehören für mich mindestens einmal im Jahr dazu. Vor einigen Jahren hatte ich deutlich mehr Krimskrams um mich herum. Ich habe Bücher gesammelt, CDs und DVDs aufgehoben und einen riesigen Kleiderschrank besessen, viel Deko.
In den letzten Jahren hat sich das extrem verändert.
Heute brauche ich deutlich weniger Dinge um mich herum. Ich empfinde das als angenehm – nicht nur, weil dadurch weniger herumsteht, sondern auch, weil ich visuell weniger abgelenkt werde. Im August hatte ich dann einen regelrechten Drang, meine Ordner aufzuräumen, digital Ordnung zu schaffen und alte Accounts zu löschen und mich auch von unnützen Newslettern abzumelden.
Digitaler Minimalismus ist für mich inzwischen fast genauso wichtig wie physisches Aufräumen. Denn es ist fast schon unfassbar, was man über die Jahre alles ansammelt, ohne es wirklich zu merken – aber trotzdem weiss das es da ist.
Alte Accounts, Dateien, Lesezeichen, Tools, Newsletter, Notizen und Projekte – irgendwann ist einfach unglaublich viel da. Auch bei meiner Planung hat sich einiges verändert und mein Canva hat entlich eine Struktur und ich finde meine Vorlagen viel schneller – das coole war auch das ich vergessenes wiedergefunden hatte.
Mein Trello habe ich von acht Boards auf eines reduziert. Gleichzeitig habe ich ClickUp für mich entdeckt und hatte tatsächlich eine riesige Freude daran, meine Planungen und Aufgaben dort einzupflegen, Strukturen auszuprobieren und damit zu arbeiten. Ich weiss für viele klingt das nach Arbeit aber mir macht das voll Spass. Für mich kann genau dieses Sortieren unglaublich befreiend sein.
Was im August 2026 sonst noch los war
Neben all den neuen Projekten, Tools und Sortierungen gab es natürlich auch die kleinen Dinge des Alltags:
- Im Bücherschrank habe ich den ersten Teil von Outlander entdeckt und innerhalb von zwölf Tagen durchgelesen. Ich kenne die Serie bereits, aber das Buch hat mir wirklich noch viel besser gefallen.
Die nächsten Bänder sind bestellt und ich freue mich abends neue Abenteuer zu lesen. - Weiteres witziges Buch gelesen „Der Wunschzettel“
- Ich habe ein neues Lieblingsrezept entdeckt.Ich habe mal wieder einen Kuchen gebacken.
- Ich habe viele kleine Ideen gesammelt, die vermutlich in den nächsten Monaten noch irgendwo auftauchen werden.
- Ich war mal wieder sein gefühlt einer ewigkeit mit Glaskugel fotografieren.
Was Ich im August 2026 gebloggt habe
- Dein Jahreswechsel-Modus: Wie beendest du dein Jahr?
- Die Zeit zwischen den Jahren: 12 Fragen für deinen bewussten Jahresrückblick
- Werde dir deiner Werte bewusster – Mach den Test welche es sind
- Selbstwert: Wie du deinen inneren Wert entdeckst und lebst
Ausblick auf September 2026
- Mein Quiz „Jahreswechsel-Modus“ geht an den Start und dann fleißig Aufmerksamkeit damit erregen. Ich hoffe das viele mitmachen und sich auch zu meiner Begleitung anmelden.
- Mich weiter in meine neue Stelle als Projektmanagerin einfinden, noch viel mehr lernen und bei Aufgaben unterstützen – ich bin voller Vorfreude was noch alles so passieren wird.
- Wieder mehr wandern gehen und wieder mehr fotografieren.


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