Erlaubst du dir, was du wirklich willst? – Der Erlaubnisschein für deine Wünsche
Erlaubst du dir wirklich das, was du dir wünschst? Das klingt vielleicht nach einer seltsamen Frage – und doch ist es eine, die ich immer wieder beobachte und die mich selbst beschäftigt.
Wenn ich an meine Wünsche und Ziele denke, dann: ja, natürlich will ich sie. Sie sind visualisiert, ich schaue täglich darauf, ich spreche sie laut und leise aus. Und trotzdem kommen manchmal Zweifel, Sorgen – ja, sogar Ängste – ganz leise nach oben. Ein inneres Flüstern, das sagt: Das ist doch viel zu groß für dich. Das Wie ist noch völlig unklar. Andere sind schon gescheitert. Und überhaupt – es gibt doch genug Menschen, die das schon können oder haben. Was willst du da noch mitmischen?
Genau das ist der Punkt. Es sind meine Dinge, die ich erreichen möchte – auch wenn ich noch nicht weiß wie. Und trotzdem schießen immer wieder diese Gedanken in meinen Kopf, gespeist durch alte Glaubenssätze und den natürlichen Impuls unseres Systems, Energie zu sparen. Denn: Wachstum kostet. Es braucht Gehirnschmalz, Nerven, Klarheit und Fokus.
In diesem Beitrag teile ich Gedanken und Tools zum Thema Selbsterlaubnis.
Der fehlende Baustein: Selbsterlaubnis
Ich habe mich lange mit dem Thema Manifestation beschäftigt – mit dem Formulieren von Zielen, dem Ausprobieren verschiedener Methoden, der Geduld, die dabei gefragt ist. Und immer wieder habe ich bemerkt: Manchmal fehlt nicht das Wissen oder die Technik. Manchmal fehlt ein kleiner, aber entscheidender Baustein – sich selbst die Erlaubnis zu geben.
Dabei geht es nicht darum, zu 100 % bereit sein zu müssen. Es geht darum, zum Beispiel die 80 %, die wollen, zu spüren – und die 20 %, die noch zögern, ehrlich anzuerkennen. Beides darf sein. Es ist nur wichtig, sich das einzugestehen und echte Fragen zu stellen:
Wie sehr erlaube ich mir das wirklich?
Ja, nein oder irgendwo dazwischen? Und warum – oder warum nicht?
Dabei geht es weniger darum, die perfekte Antwort zu finden. Es geht darum, sich zu öffnen – für Zweifel, für Widerstände, für innere Reibung. Anstatt diese wegzuschieben oder zu verleugnen, darf man sie aktiv ansprechen, bewusst machen und als Information nutzen.
Deine Übung: Stell dir deinen eigenen Erlaubnisschein aus
In meiner Jugend gab es einen Spruch: „Darfschein ausstellen“ – wenn jemand fragte, ob man das überhaupt darf, ob man einen Darfschein hat. Heute halte ich genau das für eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir haben: uns selbst wieder zu erlauben. Weniger auf andere warten, die uns etwas zutrauen oder uns die Erlaubnis aussprechen – für was auch immer.
In den vergangenen Monaten habe ich viel mit dem Thema Erlauben gearbeitet und mich an einigen Stellen beobachtet, wie Ausreden kamen, wie Argumente das Zögern verstärkten – manchmal so flüchtig, dass ich es kaum bemerkt habe. Mittlerweile führe ich eine Tagebuchnotiz, in der ich mich selbst frage: Erlaube ich mir das wirklich alles, was da an Wünschen und Zielen in mir rumschwirrt?

Stell dir pro Wunsch oder Ziel einen Schein aus – oder auch für alles auf einmal. Erkenne deine kleinen inneren Stimmen, die vielleicht noch dagegenhalten, und erlaube dir trotzdem: du willst es, und du kannst es erreichen.
Hänge dir deine Selbsterlaubnis an einen Ort auf, wo du es immer wieder sehen und dich damit verbinden kannst.
Affirmationen & Afformationen: Trainiere deinen Erlaubnismuskel
Ich bin ein großer Fan von Affirmationen – und noch mehr von Afformationen: Fragen, die das Gehirn aktiv nach Antworten suchen lassen. Dabei geht es nicht darum, sofort eine Antwort zu finden. Es geht darum, den inneren Detektiv auf die Suche zu schicken – bewusst oder unbewusst, das spielt keine Rolle.
Ich habe eine Audio-Session aufgenommen, die dir hilft, deinen Erlaubnismuskel zu trainieren. Sie ist kostenlos direkt auf Youtube anzuhören und mitzulesen oder gleich hier, wann und wo du möchtest.
Die verwendeten Sätze findest du auch hier in dem Beitrag:

Mit dem Klick auf „Video laden“ wird Verbindung zu Youtube hergestellt.
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Ich erlaube mir, meine Wünsche ernst zu nehmen.
Warum sind meine Wünsche wichtig und richtig?
Ich erlaube mir, erfolgreich zu sein.
Warum darf ich erfolgreich sein?
Ich erlaube mir, groß zu denken.
Warum denke ich immer größer?
Ich erlaube mir, mein volles Potenzial zu leben.
Warum entfalte ich mein Potenzial immer mehr?
Ich erlaube mir, sichtbar zu sein.
Warum fühle ich mich immer wohler damit, gesehen zu werden?
Ich erlaube mir, mehr zu verdienen.
Warum ist es für mich selbstverständlich, mehr Geld zu erhalten?
Ich erlaube mir, glücklich zu sein.
Warum darf ich so glücklich sein?
Ich erlaube mir, Fehler zu machen und zu wachsen.
Warum bringen mich Fehler immer weiter?
Ich erlaube mir, meine Komfortzone zu verlassen.
Warum fällt es mir leicht, über mich hinauszuwachsen?
Ich erlaube mir, meine Meinung frei zu äußern.
Warum spreche ich immer offener und klarer?
Ich erlaube mir, mich selbst an erste Stelle zu setzen.
Warum ist es gut, mich selbst wichtig zu nehmen?
Ich erlaube mir, meine Ziele zu erreichen.
Warum erreiche ich meine Ziele?
Ich erlaube mir, meine Vergangenheit loszulassen.
Warum fällt es mir leicht, loszulassen?
Ich erlaube mir, neue Wege zu gehen.
Warum gehe ich mutig neue Wege?
Ich erlaube mir, meine Wahrheit zu leben.
Warum lebe ich immer authentischer?
Ich erlaube mir, Unterstützung anzunehmen.
Warum bekomme ich so viel Unterstützung?
Ich erlaube mir, Grenzen zu setzen.
Warum respektieren andere meine Grenzen?
Ich erlaube mir, mich selbst zu lieben.
Warum wird Selbstliebe für mich immer natürlicher?
Ich erlaube mir, meine Zeit bewusst zu nutzen.
Warum gehe ich so wertvoll mit meiner Zeit um?
Ich erlaube mir, meine Träume zu verwirklichen.
Warum werden meine Träume Realität?
Ich erlaube mir, loszugehen, auch wenn ich noch nicht bereit bin.
Warum handle ich trotz Unsicherheit?
Ich erlaube mir, alte Muster zu durchbrechen.
Warum löse ich mich immer mehr von alten Mustern?
Ich erlaube mir, mich weiterzuentwickeln.
Warum wachse ich jeden Tag?
Ich erlaube mir, Entscheidungen für mich zu treffen.
Warum entscheide ich immer klarer für mich?
Ich erlaube mir, meinen eigenen Weg zu gehen.
Warum gehe ich selbstbewusst meinen Weg?
Ich erlaube mir, meine Bedürfnisse zu erfüllen.
Warum höre ich immer besser auf mich?
Ich erlaube mir, erfolgreich UND entspannt zu sein.
Warum darf Erfolg leicht sein?
Ich erlaube mir, mich von Erwartungen anderer zu lösen.
Warum bin ich frei von fremden Erwartungen?
Ich erlaube mir, stolz auf mich zu sein.
Warum erkenne ich meinen eigenen Wert?
Ich erlaube mir, alles zu erreichen, was ich mir wünsche.
Warum ist so viel für mich möglich?
Ich erlaube mir, meine innere Stimme ernst zu nehmen.
Warum vertraue ich meiner Intuition?
Ich erlaube mir, mich nicht mehr klein zu halten.
Warum denke und handle ich immer größer?
Ich erlaube mir, das Leben zu führen, das ich wirklich will.
Warum erschaffe ich genau das Leben, das ich liebe?
Erlaubnis erlaubt
Vielleicht ist es längst an der Zeit, uns selbst wieder diese Erlaubnis zu geben – diese selbstermächtigende Kraft, die wir an so vielen Stellen im Leben einsetzen, aber auch an so vielen Stellen abgegeben haben. Zugunsten anderer. Nicht zum eigenen.
Du darfst wollen. Du darfst groß denken. Du darfst es dir erlauben – auch wenn das Wie noch nicht klar ist.
Ich freue mich sehr über einen Kommentar auf einem Kanal deiner Wahl oder schreib mir auch gerne direkt, vielleicht ergibt sich auch ein Treffen auf ein Getränk.
Liebe Grüsse,
Nicole
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