Monatsrückblick Februar/März 2026: Wenn aus Stillstand Bewegung wird
Im Februar hatte ich wenig Kopf fürs Bloggen – und ehrlich gesagt auch einfach mal keine Lust. Gleichzeitig waren es für mich ganz besondere Wochen: voller Emotionen, geprägt von Arbeit an mir selbst, von neuen Ideen und kreativer Fotografie.
Als ich dann anfing, die einzelnen Punkte aufzuschreiben, wurde mir schnell klar, wie trügerisch mein erster Gedanke gewesen war: „Es ist ja sowieso nicht viel passiert.“ Genau das Gegenteil war der Fall. Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen, und es hat mir richtig Spaß gemacht, alles festzuhalten und noch einmal Revue passieren zu lassen – vor allem zu sehen, was diese Wochen mit mir gemacht haben.
Und umso schöner beide Monate in einem Beitrag zusammenzufassen.
Lass uns starten.
Rise Up and Shine – Wiederholung
So richtig tief in die persönliche Weiterentwicklung bin ich vor ein paar Jahren eingestiegen – etwa um 2020 herum. Die Welt stand still, und plötzlich entstand für viele von uns eine ungewohnte Zeit mit sich selbst. Wenn ich heute daran zurückdenke, wirkt es fast surreal: diese äußere Ruhe und gleichzeitig ein inneres, emotionales und mentales Chaos.
In dieser Zeit begann ich auch, Online-Kurse zu machen. Mein erster war die RUSU von Laura Seiler. Damals konnte ich mit vielen Inhalten noch nicht wirklich etwas anfangen – aber das hat sich dieses Jahr verändert, als ich den Kurs erneut durchlaufen habe.
Ganz spontan bekam ich im Februar eine Karte für eine Esoterikmesse in Mannheim geschenkt. Dort kam ich mit jemandem ins Gespräch, der mir erzählte, dass er die RUSU gebucht hatte – weil es die letzte Runde sein würde. Das hat mich überrascht, denn ich hatte davon nichts mitbekommen.
Also traf ich die Entscheidung, die RUSU ebenfalls noch einmal zu machen – allerdings nicht neu zu buchen, sondern meine „alte“ Version zu wiederholen. Und jetzt, ein paar Wochen später, kann ich sagen: Es war eine echte Reise für mich und kam irgendwie wie gerufen.
Ich habe jeden Tag meditiert, täglich meine Affirmationen gesprochen und mich intensiv mit meinen Wünschen verbunden. Es gab Momente, in denen ich das Gefühl hatte, ständig zu weinen – so emotional war diese Zeit.
Was mich besonders berührt hat, war die Erkenntnis, wie sehr dieser Kurs mein Leben verändert hat – und dass es ihn in dieser Form nicht mehr geben wird.
Für mich ist in dieser Zeit ein Satz entstanden, der mich begleitet:
Ich vertraue meinem Prozess, denn er weiß, was er tut – und ich gehe meine Schritte.






Besuch bei meinen Eltern
Ende Februar bin ich für ein paar Tage zu meinen Eltern und damit in meine alte Heimat Erfurt gefahren. Es war wie immer schön – und auch das Wetter hat perfekt mitgespielt. Ich mag es sehr, früh aufzustehen, zum Bahnhof zu fahren und dort ganz entspannt den Sonnenaufgang zu genießen und die Fahrt zu geniessen. Viele Menschen sind noch verschlafen, alles ist ruhig – fast ein bisschen wie eine eigene, kleine Welt.
In Erfurt selbst war ich stundenlang unterwegs, habe fotografiert, alte Plätze besucht und bin auch auf den Friedhof gegangen, um meine Oma zu besuchen. Irgendwie hat sich dieser Besuch anders angefühlt. Der Wunsch, wieder zurück in meine Heimat zu gehen, wird immer stärker – auch, weil meine Eltern nicht jünger werden und inzwischen beide gesundheitlich sehr angeschlagen sind.
Besonders spannend fand ich, dass ich mich dieses Mal intensiver mit dem Petersberg Zitadelle beschäftigt habe. Mir war vorher nie wirklich bewusst, wie viel Geschichte dort steckt und wie riesig das Gelände eigentlich ist.
Als kleines Mitbringsel hat mir mein Papa frischen Topinambur aus dem Garten mitgegeben. Superlecker – aber wenn man es nicht gewohnt ist, merkt man schnell, dass es ordentlich „arbeiten“ kann im Bauch. 🙂






Energie und Zufälligkeiten?
Durch die RUSU von Laura Seiler habe ich gemerkt, dass sich meine Aufmerksamkeit für die „kleinen“ Dinge im Alltag deutlich geschärft hat. Wenn man – wie im Kurs – einen Wunsch ins Universum sendet und sich auf einen Manifestationsprozess einlässt, wird man irgendwie empfänglicher für das, was um einen herum passiert.
Ob man daran glaubt oder nicht, ob es am retikulären Aktivierungssystem liegt oder einfach nur Zufälle sind – das ist für mich inzwischen gar nicht mehr so entscheidend.
In den letzten Wochen habe ich immer wieder solche „Zeichen“ wahrgenommen. Bei mir sind das oft bestimmte Zahlen oder Symboliken. Ich finde ungewöhnlich häufig Geld oder Pfand, das ich dann spende. Als ich meine Tagebuchnotizen noch einmal durchgegangen bin, ist mir aufgefallen, dass sich diese Momente fast täglich gezeigt haben – und das fand ich wirklich schön.
Was ich daraus vor allem mitnehme: die Wertschätzung für diese kleinen Dinge – sowohl beim Finden als auch in Begegnungen mit Menschen. Es gab Tage, an denen es mir nicht gut ging, und gerade dann hatte ich überraschend schöne Begegnungen.
Ein besonderes Erlebnis war mein spontaner Ausflug nach Schwetzingen. Eigentlich wollte ich nur eine große Runde mit dem Rad fahren. Doch dann stellte sich heraus, dass das Schwetzinger Schloss bereits geöffnet war – obwohl ich dachte, es öffnet erst Ende März. Es war Kirschblütenzeit, und ich habe gefühlt mein Handy leer fotografiert – am Ende waren es fast 500 Bilder und ein komplett leerer Akku. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht.
Ich glaube vieles – und gleichzeitig glaube ich auch nicht alles. Aber solche Erfahrungen finde ich bemerkenswert. Sie bringen mich dazu, Dinge anders zu betrachten. Zum Beispiel, als ich zufällig eine ehemalige Kollegin auf Instagram wiedergefunden habe – und wir beide ziemlich überrascht waren.
In dem Zusammenhang hatte ich mir auch das Buch „Prophezeiungen“ von Birgit Fischer gekauft. Sehr spannend zu lesen. Auch wenn sie als Medium arbeitet, findet sie sehr klare, bodenständige und ehrliche Worte – gerade für ein Thema, das oft von spirituellen Dogmen geprägt ist.






Ideen und Innovationen
Wenn Ideen plötzlich zu Geschichten werden
Mein Kopf ist ständig voller neuer Ideen, die mich oft nicht mehr loslassen und fast immer einen Platz in meinem Notizbuch finden. In den letzten Wochen war es jedoch anders: Eine Idee für ein Buch hat mich regelrecht gepackt.
Es blieb nicht nur bei einer groben Idee – mein Kopf begann plötzlich, ganze Kapitel zu formen. Sogar den Titel und das Cover habe ich schon vor meinem inneren Auge gesehen. Ob das etwas mit der RUSU von Laura Seiler zu tun hat? Eigentlich war es gar nicht mein ursprünglicher Wunsch.
Mittlerweile schreibe ich fast täglich – manchmal nur ein paar Sätze, manchmal mehrere Seiten. Es entwickelt sich zu einer Art Roman über persönliche und spirituelle Erfahrungen. Ich bin gespannt was noch entsteht und ob ich es veröffentlichen werden.
Zwischen IT, KI und neuen Tools
Auch wenn mich persönliche Weiterentwicklung und Energiearbeit sehr interessieren, komme ich ursprünglich aus der IT und habe auch großes Interesse an Business-Themen.
Als ich gefragt wurde, ob ich einen KI-Kurs testen möchte, war ich sofort begeistert. Ich durfte dabei helfen, Inhalte zu optimieren, Prompts zu testen und Anleitungen zu verbessern. Besonders spannend war es, eigene Agenten zu erstellen – ähnlich wie Custom GPTs in ChatGPT.
Das Ganze fand in Le Chat statt. Obwohl ich schon lange mit Tools wie ChatGPT, Perplexity AI und Claude arbeite, war Le Chat irgendwie an mir vorbeigegangen aber bin mittlerweile sehr begeistert.
Was ich besonders spannend finde: Es ist DSGVO-konform und bietet viele Funktionen, die ich durch den Kurs intensiv nutzen gelernt habe. Aktuell arbeite ich fast nur noch damit – auch, weil das kostenlose Nutzungskontingent sehr großzügig ist.
Gedanken über Werbung und echte Impulse
In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder gefragt, warum Werbung fast ausschließlich für Produkte gemacht wird – Schokolade, Nudeln und vieles mehr.
Warum gibt es nicht mehr Impulse, die Menschen wirklich berühren oder zum Nachdenken bringen?
Zum Beispiel Fragen wie: „Was kannst du heute für dich oder andere tun?“ oder Botschaften zur Stärkung des Mindsets.
Diese Gedanken haben mich so beschäftigt, dass ich begonnen habe, erste Ideen dazu auf Instagram umzusetzen. Nach und nach teste ich Beiträge in diese Richtung.
Ist es nicht spannend, was ein einfacher Satz bewirken könnte?
„Ich glaube an dich.“
„Du bist gut genug.“
Müll, Verantwortung und kleine Lösungen
Beim Radfahren ist mir wieder extrem aufgefallen, wie viel Müll überall herumliegt. Natürlich kann jedem mal etwas herunterfallen – aber das hier wirkte nicht zufällig.
In dem Moment kam mir die Idee von kleinen Robotern, die Müll einsammeln und gleichzeitig als mobile Mülleimer dienen könnten. Ich musste dabei an Filme wie Das fünfte Element oder Passengers denken, in denen kleine Maschinen ganz selbstverständlich aufräumen.
Natürlich würde das das Grundproblem nicht lösen: Müll wird produziert – und oft einfach liegen gelassen.
Ich selbst habe inzwischen immer Mülltüten dabei und sammle unterwegs etwas ein. Es ist nur ein kleiner Beitrag, aber es fühlt sich besser an – auch, weil Tiere so weniger gefährdet werden.
Die Frage bleibt: Wie kann man hier wirklich etwas verändern?
Digital Detox und bewusster Konsum
Ich denke aktuell viel über Gedanken, Gefühle und den Einfluss von Medien nach. Mir wird immer bewusster, wie stark wir von dem beeinflusst werden, was wir täglich sehen – sei es im Fernsehen oder auf Social Media.
Eine Schlagzeile reicht oft schon, um Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken. Gleichzeitig gibt es Themen, die wichtig sind und Aufmerksamkeit brauchen – auch wenn sie unangenehm sind.
Ich merke aber deutlich: Dinge, die ich früher stundenlang konsumieren konnte, wie Trash-TV oder Reality-Formate, ziehen mich heute eher runter. Diese Energie investiere ich lieber in etwas Sinnvolleres.
Deshalb möchte ich noch bewusster Digital Detox in meinen Alltag integrieren. Weniger digitaler Lärm, mehr Klarheit.
Ein Satz meiner Mama ist mir dabei besonders im Kopf geblieben, als ich zu Besuch war:
„Es gibt nichts Wichtigeres als die Gesundheit. Wenn sie fehlt, merkt man erst, wie unwichtig vieles andere ist.“
Und sie hat damit sehr recht – denn Gesundheit beginnt bereits beim mentalen und dem was man digital konsumiert.
Selbstzweifel und das Imposter-Phänomen
Neben all den Ideen und der neuen Achtsamkeit waren in den letzten Wochen auch viele Selbstzweifel präsent – besonders das sogenannte Imposter- oder Hochstapler-Phänomen.
Ich habe viel dazu recherchiert und festgestellt, dass es mehr Menschen betrifft, als man denkt. Trotzdem ist der Begriff selbst irgendwie sperrig – man kommt nicht sofort darauf, sich damit intensiver zu beschäftigen.
Bei mir kam das Thema vor allem durch meine aktuelle Bewerbungsphase hoch. Ich zweifle an meinem Lebenslauf, an meinem Karriereweg – und fühle mich oft nicht gut genug.
Dabei dürfte ich mir eigentlich viel öfter selbst auf die Schulter klopfen.
Deshalb habe ich begonnen, bewusst meine täglichen Erfolge aufzuschreiben und zu feiern – auch die kleinen.
Ich habe das Gefühl, dass dieses Thema immer mehr Menschen betrifft. Und genau deshalb möchte ich dazu auch noch weitere Beiträge machen.
Was iN Februar / März sonst noch los war
- Ich bin auf die Serie „Roadtrip Australien“ gestoßen – unter anderem mit Frank Rosin. Ich bin sowieso Fan von ihm, und die Serie hat mich direkt abgeholt. Es ist oft richtig lustig, aber gleichzeitig auch erstaunlich ehrlich und verletzlich, wie sich die Männer dort zeigen. Genau diese Mischung macht es für mich so sehenswert. Absolute Empfehlung!
- Sehr überrascht war ich auch von einer spontanen Live-Stream-Idee auf Youtube von Katrin Hill, Laura Seiler und weiteren.
- Der März war bei mir wieder ein echter Webinar-Monat – einmal querbeet durch verschiedene Themen:
- Human Design
- Berufliche Orientierung (bei Viola)
- Finanzen mit PJM
- Online-Marketing
- Eine spannende Mischung, die mir wieder viele neue Denkanstöße gegeben hat.
Ausblick auf den April 2026
- Ich habe schon zwei Termin zu Webinaren worauf ich mich freue:
- – Veit Lindau – Marketing
- – Ralph Reidel
- Mit Thema Sinn und Imposter beschäftigen und vielleicht den einen oder anderen Blogbeitrag dazuschreiben – die Ideen sind schon da.
- Digital – Detox länger machen.
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