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Sinn erschaffen statt suchen – Deine Fähigkeit Sinn zu erschaffen

Wir Menschen werden gerade wirklich durchgeschüttelt, oder? Die Informationsflut nimmt nicht ab, Ängste werden ständig verstärkt – und wichtige Fragen werden mal intensiv bearbeitet, mal komplett ignoriert. Und bei vielen Menschen wird eine der wichtigsten Fragen derzeit immer lauter die nach dem Sinn.

In den letzten Jahren habe ich viel über das Thema Sinn nachgedacht – bewusst und unbewusst. Unbewusst weil subtil mehr das Gefühl da: Etwas stimmt hier nicht. Gedanken konnte ich nicht ganz dazu formulieren und verstand nicht ganz was los war. Allerdings fühlte sich immer weniger nach mir an dort wer ich war, wo ich war. Die Gründe waren vielfältig, privat wie beruflich. Ich befand mich in einer Sinnkrise – nicht ausgelöst durch eine Krankheit, eine Trennung oder ein einschneidendes Ereignis, sondern durch ein wachsendes inneres Gefühl, das eng mit der Frage verknüpft war: War das jetzt alles?

Das war der Punkt, an dem ich nicht mehr wegschauen konnte – und es auch nicht mehr wollte. Wenn ich mit Menschen darüber sprach, kam immer dieselbe Antwort: „Das haben wir alle mal, das geht vorbei.“ Das wollte und konnte ich nicht akzeptieren. Die Angst, dass alles so bleibt, plagte mich weit mehr als die Angst vor Veränderung. Gepaart mit tiefem Frust über fehlende Wertschätzung und mangelnden Respekt war es an der Zeit, genauer hinzuschauen – und tiefer zu tauchen. Und damit auch zu erkennen – alles beginnt bei mir selbst!

Der Weg nach innen – und seine Abzweigungen

Aus diesem Prozess entstanden viele Wege: Coaching-Ausbildungen, Kurse, Seminare, Workshops, Meditation, Lesen, Retreats – ich habe viel ausprobiert, gelernt und getestet. Jede einzelne Erkenntnis hat mich weitergebracht. Und doch fehlte mir etwas: das Gefühl, wirklich Sinn zu erschaffen und gesehen zu werden.

Aber ist das wirklich das Entscheidende? Entsteht Sinn nur im Erschaffen und im Gesehen-werden – oder reicht es nicht, wenn man es selbst erkennt und sich von niemandem mehr ausreden lässt?

Unsere Generation, die Millennials – zu der ich mich zähle – hat einen besonderen Status: Wir kennen noch die Zeit vor dem Internet, echte Langeweile, analoge Momente. Und dennoch spüren viele von uns einen inneren Antrieb, der uns nicht loslässt. Die Forscherin Dr. Tatjana Schnell hat das untersucht: Viele Menschen unserer Generation wollen etwas erschaffen und der Welt hinterlassen – das sogenannte Generativitätsbedürfnis. Etwas bleibendes hinterlassen.

Wenn die Sinnfrage schmerzhaft sichtbar wird

Neulich habe ich das Video:“Carpe diem ! | Über die mit Abstand wichtigste Frage deines Lebens | Folge 83“ von Veit Lindau auf Youtube gesehen, in dem er das Sinnthema aufgreift. Ein Satz hat mich besonders berührt weil er die Zeitqualität in Hinblick auf Sinn und Zukunft verdeutlicht: „Jetzt ist die Zeit, wo die Sinnfrage schmerzhaft sichtbar wird.“ Diesen Schmerz kenne ich gut und er hatte mich wie bereits erwähnt vor ein paar Jahren getroffen.

Viktor Frankl – der Pionier der modernen Sinnpsychologie – beschreibt Sinn als etwas, das sich in drei Dimensionen entfaltet: im Erschaffen von etwas, im Erleben und Erfahren, sowie in der Haltung, die wir in schwierigen Situationen einnehmen. Die Frage nach dem Sinn im Leben ist nicht neu – es gibt ganze Filme darüber – und für jeden Menschen bedeutet Sinn etwas anderes. Und doch suchen wir alle täglich danach, bewusst oder unbewusst.
Auch hat Sinn oft einen Hauch von unerreichbaren, abstrakten und sehr grosses aber es kann sehr klein und sehr alltäglich sein, wie z.B. für macht es voll Sinn stundenlang spazieren zu gehen, ich kann mir Stundenlang Videos über persönliche Weiterentwicklung anschauen oder auch das Handy mal gegen Handarbeiten tauschen.
Auch wenn uns die Sinnfrage umtreibt und vielleicht noch schmerzhafter beschäftigen wird, ist vielleicht der Blickwinkel zu verändern. zunächst zu dem was uns derzeit bereits Sinn gibt und dann von dort aus Updates anzustreben?

Sinn ist keine einzelne Antwort – sondern eine Palette

Für mich persönlich habe ich erkannt: Den einen Sinn im Leben auf einen einzigen Punkt zu reduzieren wird dem Leben nicht gerecht. Vielleicht ist es vielmehr eine Palette – aus verschiedenen Bereichen, Erlebnissen, Erschaffensprozessen und Haltungen.

Wir dürfen uns das wieder bewusster machen – jeden Tag. Und erkennen, dass wir die Fähigkeit, Sinn zu erschaffen, immer in uns tragen. Vielleicht nutzen wir sie zu selten. Oder sie wird vom lauten Rauschen der Informationsflut übertönt.

Als Unterstützung sich an die Fähigkeit Sinn zu erschaffen habe ich 33 Affirmationen & Afformationen zusammengetragen und in ein kostenfreies Video auf Youtube gepackt – zum anhören und mitlesen.

Falls das Video nicht laden sollte – Hier entlang.

Video Vorschau

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Und in hier auch zum direkt lesen.
Ich erschaffe Sinn in meinem Leben.
Warum gebe ich meinem Leben so viel Bedeutung?

Ich bin die Quelle meiner Erfüllung.
Warum kommt Erfüllung aus mir selbst?

Ich gestalte mein Leben bewusst.
Warum lebe ich so bewusst und klar?

Ich gebe jedem Moment Bedeutung.
Warum fühlt sich mein Alltag so sinnvoll an?

Ich erschaffe meinen eigenen Weg.
Warum passt mein Weg so perfekt zu mir?

Ich bin verbunden mit mir selbst.
Warum fühle ich mich so innerlich verbunden?

Ich erkenne den Wert meines Lebens.
Warum ist mein Leben so wertvoll?

Ich finde Sinn in meinem Handeln.
Warum ist das, was ich tue, bedeutsam?

Ich vertraue meinem inneren Kompass.
Warum führt mich meine Intuition richtig?

Ich bin erfüllt, unabhängig von äußeren Umständen.
Warum fühle ich mich unabhängig erfüllt?

Ich gebe meinem Leben Richtung.
Warum ist meine Richtung so klar?

Ich erlebe Tiefe in meinem Alltag.
Warum spüre ich so viel Tiefe im Leben?

Ich bin präsent im Hier und Jetzt.
Warum bin ich so im Moment angekommen?

Ich erschaffe Bedeutung durch mein Sein.
Warum hat mein Sein so eine Wirkung?

Ich erlaube mir, Sinn selbst zu definieren.
Warum bestimme ich selbst, was Sinn ist?

Ich bin im Einklang mit meinem Leben.
Warum fühlt sich mein Leben stimmig an?

Ich erkenne Chancen in allem.
Warum entdecke ich überall Bedeutung?

Ich bin erfüllt durch das, was ich gebe.
Warum erfüllt es mich, zu geben?

Ich schaffe mir ein Leben mit Bedeutung.
Warum wird mein Leben immer bedeutungsvoller?

Ich vertraue darauf, dass alles Teil meines Weges ist.
Warum fügt sich alles sinnvoll zusammen?

Ich erlebe innere Ruhe.
Warum finde ich immer mehr Ruhe in mir?

Ich bin angekommen in mir selbst.
Warum fühle ich mich so angekommen?

Ich erkenne meinen Beitrag zur Welt.
Warum ist mein Beitrag wichtig?

Ich gestalte mein Leben mit Bewusstsein.
Warum handle ich so bewusst?

Ich bin erfüllt durch mein Sein, nicht nur durch Tun.
Warum reicht mein Sein aus?

Ich sehe Sinn auch in Herausforderungen.
Warum wachsen Sinn und Stärke durch Herausforderungen?

Ich verbinde mich mit dem, was mir wirklich wichtig ist.
Warum ist mir so klar, was zählt?

Ich lasse das Suchen los.
Warum bin ich nicht mehr auf der Suche?

Ich bin der Ursprung meiner Zufriedenheit.
Warum entsteht Zufriedenheit in mir?

Ich erkenne Schönheit im Leben.
Warum sehe ich so viel Schönheit?

Ich erlaube mir, einfach zu sein.
Warum darf ich einfach sein?

Ich vertraue meinem Lebensweg.
Warum führt mich mein Weg genau richtig?

Ich erschaffe ein Leben, das sich sinnvoll anfühlt.
Warum fühlt sich mein Leben so erfüllt und bedeutungsvoll an?

Sinnsuchende sind Sich-suchende

Ich denke, wir leben gerade in einer besonderen Zeit – vor allem für uns Millennials. Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele von uns gleichzeitig „Ahnenthemen“ aufarbeiten und eine Zukunft mitgestalten müssen, die heute schon zunehmend düster gezeichnet wird. Aber macht das wirklich Sinn?

Vielleicht ist es genau das, was Menschen wacher werden lässt – für sich selbst und für das, was noch kommt. Auch wenn das Vergangene und das Jetzt uns ermüden: Gerade dann erst recht. Denn wir brauchen jeden einzelnen Menschen, der Sinn sucht, sich selbst sucht – eine Zukunft, die einen selbst trägt und andere bereits heute mit einbezieht.
Lass uns in den Austausch kommen!

Ich freue mich sehr, wenn du mir berichtest, was die Sätze in dir auslösen – und was du über das Thema Sinn denkst. Gerne auch in einem direkten Gespräch bei einem leckeren Getränk. Melde dich einfach bei mir.

Herzliche Grüße,
Nicole

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