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Was hat dein Nervensystem mit der Beziehung zu dir selbst zu tun? Sehr Viel!

Hast du schon mal über dein Nervensystem nachgedacht?
Und was hat dein Nervensystem eigentlich mit der Beziehung zu dir selbst zu tun? Ich würde mal stark behaupten: ziemlich viel!

Dein Nervensystem ist wie ein Baum

Stell dir vor: Dein Nervensystem ist wie ein Baum – tief verwurzelt, weit verzweigt, lebendig und ständig reagierend auf viele Einflüsse. In diesem Baum sind so viele Emotionen und Erfahrungen gespeichert. Und gleichzeitig ist er völlig überlastet durch die ganzen Informationen, die täglich auf uns einprasseln. Wir kommen mit dem Verarbeiten kaum noch hinterher.
Durch die Digitalisierung, die Schnelllebigkeit, die vielen Ablenkungen entfremden wir uns fast schon von uns selbst, oder? Unser „Nervenbaum“ wird dünnhäutig und überreizt. Das System kommt nicht mehr hinterher, alles zu verarbeiten. Und trotzdem meinen viele Menschen, noch mehr draufzusetzen, anstatt sich auch mal zurückzunehmen und Kontakt wieder zu sich aufzunehmen.

Mein Weg: Von der Überlastung zur Verbindung
In meinem Beitrag „Beziehung zu sich selbst aufbauen: Mein Weg zurück zu mir“ berichte ich darüber, wie ich an einen Punkt kam, an dem ich mir die Frage stellte: War’s das jetzt alles? Auf meinem Weg der letzten Jahre bin ich immer wieder an das Thema Nervensystem gestoßen – und daran, was für einen riesigen Einfluss es auf uns hat. Und damit auch auf eine gesunde Beziehung zu uns selbst.

33 Ideen dich mit deinem Nervenbaum zu verbinden

Ich finde den Gedanken, dass unser Nervensystem wie ein Baum ist, sehr charmant und einprägsam. Wir werden uns immer mehr von uns entfernen, wenn wir nicht beginnen, unsere Beziehung zu uns selbst – und all dem, was dazu gehört – ernst zu nehmen. Menschen belächeln oft, wenn ich darüber spreche, wie wichtig das ist. Aber umso wichtiger ist es, immer wieder auch Tipps wie diese zu teilen:

Teil 1: Fundament für ein gesundes Nervensystem (Punkte 1–11)

Die Wurzeln deines Nervenbaums – hier liegt deine Stabilität.

1. Schaffe stabile Routinen
Regelmäßige Routinen und Rituale geben deinem Nervensystem Halt und Sicherheit.

2. Gönn dir Ruhe
Täglich bewusste Ruhepausen – dein Nervensystem braucht Zeiten ohne äußere Stimulation, um zu regenerieren.

3. Praktiziere Erdung
Barfuß gehen, in der Natur sein, bewusst den Boden unter den Füßen spüren. Buchstäbliche Erdung beruhigt das Nervensystem.

4. Stärke deine emotionalen Wurzeln
Sichere Beziehungen – Vertrauen zu dir selbst und zu anderen – sind das Fundament.

5. Schaffe Raum für dich
Genug Platz und Zeit für dich selbst. Schau mal in deinem überfüllten Terminkalender: Wo kannst du Zeit mit dir eintragen?

6. Update deine Grundbedürfnisse
Ausreichend Schlaf, regelmäßiges Essen, gemütlicher Wohnraum, Bewegung – die Basics müssen stimmen.

7. Praktiziere Atemübungen
Ab und zu mal tiefe Atemzüge nehmen und das Nervensystem damit beruhigen.

8. Erkenne Unsicherheiten
Gefühle von Haltlosigkeit, Rastlosigkeit, Angst oder Überforderung zeigen: Dein Nervensystem läuft auf Volldampf.

9. Schaffe Rituale
Meditation, stille Momente, Tagebuch schreiben – Praktiken, die dich immer wieder zu dir zurückbringen.

10. Nähre dein Selbstmitgefühl
Liebevolle Selbstbehandlung ist wie guter Dünger für deinen Nervenbaum.

11. Stärke die Beständigkeit
Was du regelmäßig tust, wird zur starken Wurzel. Kleine, kontinuierliche Selbstfürsorge wirkt Wunder.

Teil 2: Deine Nervenmitte (Punkte 12–22)

Der Stamm deines Nervenbaums – hier liegt deine innere Stabilität.

12. Erkenne deinen Nervenstamm
Deine Wirbelsäule, dein Rumpf, dein Zentrum – hier fließt die Hauptenergie deines Nervensystems. Wie sitzt oder stehst du? Aufrecht? Geknickt?

13. Praktiziere Atmung in die Körpermitte
Bewusst ins Herz atmen, den Rumpf dabei spüren und stärken.

14. Stärke durch aufrechte Haltung
Gerade sitzen und stehen unterstützt den „Stamm“ deines Nervensystems – physisch und energetisch.

15. Schaffe emotionale Stärke
Selbstvertrauen und innere Stabilität sind wie ein starker Nervenstamm.

16. Erkenne emotionale Schwäche
Dünnhäutigkeit, sich klein fühlen, negative Glaubenssätze – sie lassen dich schwanken.

17. Nähre mit Bewegung
Yoga, Pilates, bewusste Körperarbeit – alles, was deine Mitte beweglich und stark hält.

18. Praktiziere Beruhigung
Sanfte Berührung vorne oder hinten an der Wirbelsäule, von oben nach unten, kann dein System beruhigen.

19. Nutze Wärme
Wärme auf Rücken und Bauch entspannt den nervlichen „Stamm“ – warme Bäder, Wärmflasche, Sauna.

20. Stärke durch Grenzen
Klare persönliche Grenzen und Nein sagen – sie schützen deinen Nervenbaum vor Überbelastung.

21. Erkenne Überlastungen
Wenn Aufgaben, Sorgen, Zweifel zu viel werden, wird das Nervensystem instabil.

22. Loslassen üben
Bewusst Aufgaben abgeben, Nein sagen, sich nicht überladen – das Nervensystem braucht auch mal Leichtigkeit.

Teil 3: Deine nervlichen Verbindungen harmonisieren (Punkte 23–33)

Die Äste deines Nervenbaums – hier fließt die Verbindung nach außen.

23. Erkenne deine Nervenenden
Arme, Beine, alle Körperteile sind wie Äste, die Informationen transportieren und auf Stress reagieren.

24. Praktiziere Bewegung
Arme schwingen, Beine schütteln, Finger bewegen – bringe Bewegung in deine nervlichen Enden.

25. Schaffe Entspannung
Progressive Muskelentspannung, bewusst jeden Körperteil entspannen – wie einen ruhenden Ast.

26. Erkenne Überreizung
Unruhe, Kribbeln, Dünnhäutigkeit – Zeichen, dass dein Nervensystem überreizt ist.

27. Nutze sanfte Berührung
Selbstmassage an Armen und Beinen beruhigt die Nerven.

28. Einfach mal ausschütteln
Bei Anspannung bewusst Hände und Füße schütteln – wie ein Baum im Wind, der Spannung abwirft.

29. Schaffe Wärme
Warme Socken, Handschuhe, durchblutungsfördernde Bäder – Wärme beruhigt die Nervenenden.

30. Erkenne Körper-Signale
Wenn sich Arme oder Beine schwer, unruhig oder „elektrisch“ anfühlen – dein Nervensystem spricht zu dir.

31. Stärke durch kreative Tätigkeiten
Malen, Schreiben, Gartenarbeit – alles, was deine Hände geschickt und lebendig hält.

32. Praktiziere Achtsamkeit
Bewusst spüren, was in Händen, Füßen, Armen, Beinen vor sich geht. Bodyscan ist ein gutes Tool dafür.

33. Schaffe Gesamtharmonie
Alle Teile deines Nervenbaums – Wurzeln, Stamm, Äste – arbeiten zusammen. Regelmäßig den ganzen „Baum“ wahrnehmen und pflegen.

Dein Nervensystem: Der Nervenbaum als ganzheitliche Metapher

Diese 33 Punkte können helfen, dein Nervensystem als lebendiges System zu verstehen und zu pflegen. Wie ein echter Baum braucht dein Nervenbaum, tägliche Pflege und das bedarf manchmal auch erstmal Übung.
Ich sehe das so: „Du bist der Gärtner deines eigenen Nervenbaums.

Niemand anders kann ihn so gut pflegen wie du – weil nur du spürst, was er braucht. Und du darfst dich wieder mehr kennenlernen und auf die Signale hören, fühlen.

Ein gesunder Nervenbaum trägt dich durch alle Stürme des Lebens.

Verbinde dich täglich mit dir

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Vertraue deinem Prozess – er weiß, was er tut.

Liebe Grüße
Nicole

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