Monatsrückblick Januar 2026: Alles nicht so einfach aber machbar
Der gesamte Januar stand im Zeichen davon, noch ausstehende Dinge zu erledigen, ehrliche Fragen zu stellen und klare Angebote zu machen – um zu testen, was funktioniert, und um ein Stück weit aus der Warteposition herauszukommen.
Der Januar ist für mich immer ein Monat, in dem ein Fundament für das neue Jahr entsteht. Dabei geht es weniger darum, alles schon völlig klar zu sehen, sondern vielmehr darum zu erkennen, wo dieses Fundament eventuell absacken könnte – oder es vielleicht schon tut.
Aufgabe oder Niederlage
Den Januar habe ich bewusst genutzt, um mich erneut mit meinem Business zu beschäftigen – etwas, das ohnehin ein großer Teil meines Alltags ist. In mir gibt es diesen Anteil, der sich stundenlang damit befassen kann und das auch gerne tut.
Mein Status: selbstständig. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen – finanziell läuft es allerdings noch nicht.
Einige Fragen, die mich in diesem Monat beschäftigt haben:
– Was mache ich, wenn ich wieder eine Anstellung annehme? Mache ich dann trotzdem weiter mit meinem Content?
– Biete ich weiterhin Coachings an, auch wenn bisher fast keiner kam – nicht einmal, als ich sie kostenlos angeboten hatte (bei Freunden und Familie), um neue Ideen zu testen?
Was bleibt? Ich mag Content-Erstellung. Ich arbeite gern an diesen Seiten des Business, aber ich merke: Ich bin mehr Content-Creator als Coach für Selbstbeziehung.
Ist das eine Aufgabe von allem – oder eine kurzfristige Niederlage?
Zumindest habe ich es versucht, und das zählt. Ich habe sehr viel gelernt – im Guten wie im Schwierigen. Ein eigenes Business gehört wohl zu den größten Meisterschulen der persönlichen Weiterentwicklung. Diesen Satz habe ich einmal in einem Workshop gehört, und ich kann ihn unterschreiben.
Seinen Wünschen zu folgen, unabhängig vom Ergebnis, ist ein Meilenstein oder vielleicht besser: ein Meisterstein auf dem eigenen Weg. Auch wenn es nicht so lief, wie ich es mir gewünscht hätte – es war meine Entscheidung. Und so wie uns das Leben Aufgaben schenkt, haben auch wir Aufgaben von etwas. Niederlagen gehören dazu. Man kann liegen bleiben oder aufstehen und weitermachen.
In diesem Sinne – ich werden nie aufgeben mich mit der persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen, weiterzubilden und mein Wissen weiterzugeben. Ich schreibe gerne und das gebe ich nicht auf genauso wie inspirierenden Content für meine Kanäle.



Warum mache ich dass was ich mache?
Vor fast sechs Jahren begann ich, mich als Coach weiterbilden zu lassen – nie mit dem Ziel, daraus zwingend etwas Berufliches zu machen. Ich absolvierte die Ausbildung für mich selbst. Doch solche Ausbildungen gehen weit tiefer als Kurse.
Ich wollte in die Tiefe gehen, mental wie emotional. Denn so, wie mein Leben damals war, wollte ich es nicht mehr und Ursachen liegen bekanntlich oft um unbewussten.
Ich komme ursprünglich aus der IT-Branche, mit Stationen im Kundensupport, in der Qualitätssicherung und schließlich im Produktmanagement. Dort gab es viel Struktur, Planung und klare Anforderungen – und vieles daran hat mir Spaß gemacht, besonders wenn etwas fertig war und der Kunde es endlich nutzen konnte. Auch die Einarbeitung in komplexe Softwareprobleme fand ich immer herausfordernd und spannend.
Diese Fähigkeiten kann ich auch als Coach gut einbringen. Selbst wenn mein Themenschwerpunkt die Selbstbeziehung ist, nutze ich manchmal Techniken aus der Prozessabbildung, um Menschen, die schnell überfordert sind, zu helfen, Struktur zu schaffen. Das hat schon mehrfach gut funktioniert.
Denn nicht nur die digitale Welt und Software sind komplex geworden – wir Menschen sind es ebenfalls. Dafür gibt es viele Gründe. Doch nach meinem Empfinden liegen die Einstiegspunkte immer in Selbstkommunikation, Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge. Von dort aus öffnen sich viele weitere Themenfelder.
Und während wir in der IT und auch an vielen anderen Stellen mehr Prozesse benötigen um die Software weniger komplexer zu machen, brauchen wir auch an vielen Stellen Menschen die andere Menschen unterstützen ihre „innere Komplexität“ Stück für Stück zu erkunden. Und obwohl ich ein riesen Fan von Technik und Digitalisierung bin – umso mehr bin ich davon überzeugt das genau auch jetzt die Zeit ist wieder mehr Mensch zu sein und wieder zu werden.
Neulich hatte ich das auch in einem Gespräch erwähnt: „Meine Vision ist wieder Mensch zu sein.“ worauf die Person mich ganz sanft angeschaut hat und meinte das ist eine sehr schöne Vision. Und das schliesst alle Menschen ein – wir dürfen wieder da landen wozu wir hier sind – im denken, fühlen und im wachsen. Alles was uns die Technik bietet kann uns dabei entlasten und unterstützen aber das nicht abnehmen.



Coaching-Time
Auch wenn ich mich momentan eher wie ein Content-Creator in Warteposition fühle, hatte ich eine Idee für ein energetisches Coaching, das ich gern ausprobieren wollte. Neben meinem eher kognitiven Coaching interessieren mich diese energetischen Ansätze sehr – auch wenn sie für manche vielleicht in die „Eso-Ecke“ oder das „Hokuspokus“-Feld gehören. Ich glaube aber , dass diese Interessengemeinschaft dahingehend wächst, denn mit „Energie“Arbeit kann man einen zusätzlichen Blickwinkel erschaffen ohne andere Methoden usw. abzuschaffen.
Energie und Frequenzen von Menschen sind keine Erfindung – sie sind messbar, wie etwa die Herzfrequenz. Auch wenn ich keine aktiven Kunden hatte, wollte ich doch das tun, wofür ich mich ursprünglich auf diesen Weg gemacht habe. Coachen, dabei helfen und auch lernen was gut läuft und was nicht.
Also fragte ich in meiner Coaching-Ausbildungsgruppe, wer Lust auf eine Session hätte. Das Coaching stand unter dem Thema „Dein Durchbruch 2026“.
Anhand einer sogenannten Reading-Technik las ich Blockaden aus – denn Blockaden können sich auf vielfältige Weise zeigen, bewusst oder unbewusst. Ich ergänzte das Reading um eine Analyse des Energiefeldes, um herauszufinden, welche Gewohnheiten die Blockade stützen und welche unterdrückten Emotionen sie verstärken.
Zusätzlich fand ich sogenannte Life Changings, also unterstützende Möglichkeiten, die helfen können, diese Blockade zu lösen.
Jedes Gespräch war anders, und obwohl ich ursprünglich nur eine Stunde angesetzt hatte, gingen viele Coachings deutlich länger – manchmal, weil sich im Dialog noch weitere Themen öffneten, die wir gemeinsam weiterentwickeln konnten.
„Oha, jetzt ist bei mir ein Knoten geplatzt – das habe ich wirklich gespürt!“, sagte mir am Ende unserer Coachingstunde die liebe J.
Und dadurch hatte ich auch wieder gespürt warum ich das so gerne mache, ich tauche mit ein in die Welt des anderen – soviel er das auch möchte um dann mit gezielten Fragen, mit meinen Erfahrungen und Geschichten aus meinen Leben weitere Blickwinkel zu erschaffen.
Meine Blogbeiträge zum Thema energetisches Coaching:
Energiearbeit für Kopfmenschen: Vom Denken ins Fühlen
Energiearbeit – Ein Weg in deine Starke Selbstbeziehung
Ich suche noch ein paar Menschen die Lust haben, sich auf dieses Experiment einzulassen und sich coachen und ihre Energie lesen zu lassen.
Interesse? Dann schreib mir.



Was im Januar 2026 sonst noch los war
- Mega viele schöne Fotomomente gehabt – Nebel und Schnee
- Workshop bei Babba Media
- Katrin Hill – Workshop besucht
- Mit Schreiben meines Buches (Roman) gestartet – die Idee die mich seit Monaten nicht in Ruhe lässt.
- Tiersitting (Hund und Katze) das macht mir echt Spass.
- Herzkommentar auf einen meiner Videos bei Youtube 🙂
Was Ich im Januar 2026 gebloggt habe
- Sich selbst ignorieren: 5 Zeichen & was das mit deiner Selbstbeziehung macht
- Selbstanerkennung: Dein Anker in der Beziehung zu dir selbst
- Selbstannahme lernen: 36 kraftvolle Reflexionsfragen
- Fragen zur Selbstsabotage – ein liebevoller Spiegel
- Fehlerkultur stärken: 36 Fragen für mehr Selbstakzeptanz
- 5 Wege zu einer starken Selbstbeziehung
- Fehler machen stärkt deine Beziehung zu dir selbst
- Selbstbeziehung stärken: 36 kraftvolle Reflexionsfragen
- Die Beziehung zu uns selbst ist wie ein inneres Klima
- Selbstkommunikation lernen: Dein Zugang zu dir selbst
- Selbstkommunikation: 33 Ideen um bewusster mit Gedanken umzugehen
- Energiearbeit – Ein Weg in deine Starke Selbstbeziehung
- Emotionen zulassen lernen: 6 kraftvolle Schritte hin zu Dir
- Generation Millennial: Sinnsuche und Selbstbeziehung
- Selbstbeziehung braucht neue Fragen: 36 Impulse für deinen inneren Dialog
- Von der Komfortzone zur Selbstliebe: Eine Forschungsreise ZUR Selbstbeziehung
Ausblick auf den Februar 2026
- Heilpraktiker für Psychotherapie Neues Modul starten und fertigstellen
- Prio 1 – Anstellung suchen
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