33 Übungen: Bewussteres Denken & starke Selbstbeziehung
Ist dir bewusst, was du denkst?
Viele unserer Gedanken sind im Alltag recht unsichtbar – sie rauschen einfach so durch, oder? Und trotzdem formen sie unsere Realität. Immer. Ständig.
Unsere Gedanken werden von so vielem beeinflusst – und beeinflussen dadurch auch unsere Beziehung zu uns selbst. Vielleicht hast du darüber noch nie wirklich nachgedacht. Und vielleicht ist heute genau der Tag, an dem du damit beginnst.
Denn irgendwie sind wir reaktiver geworden. Das hat viele Gründe. Umso wichtiger ist es, proaktiver zu werden und sich seiner Gedanken bewusster anzunehmen.
Gedanken sind Kommunikation – mit dir selbst.
In Beziehungen ist Kommunikation essenziell, oder?
Egal ob in Liebesbeziehungen oder anderen Verbindungen – wenn wir nicht bewusst kommunizieren, zerfällt das Konstrukt oft oder verändert sich so stark, dass es irgendwann nicht mehr passt. Und genau so ist es auch mit uns selbst.
Gedanken sind der Zugang zu uns selbst.
Was ich in den letzten Jahren gelernt habe: Gedanken sind der Zugang zu unserem Bewusstsein, unserer Wahrnehmung, unseren Ideen, Wünschen und Zielen.
Wenn wir uns nicht mit ihnen beschäftigen, gehen wir ein Risiko ein:
Wir setzen die Beziehung zu uns selbst aufs Spiel – und beginnen anderen mehr zu glauben, zuzuhören und zuzuschauen als uns selbst. Ja, wir entfremden uns fast schon von uns selbst.
Als ich begann, meine Gedanken – und damit auch meine Handlungen – immer mehr zu hinterfragen, Gedanken nicht wegzuschieben, sondern sie bewusst weiterzudenken, entstand eine neue innere Dynamik.
Früher bin ich aufgestanden und war sofort im Brainfog gefangen. Reagieren überwiegte in vielem. Und dieses Muster zog sich durch den ganzen Tag.
Heute stehe ich auf und frage mich automatisch und bewusst:
- Wie geht es mir?
- Was gibt es heute zu tun?
- Was kann ich mir heute selbst Gutes tun?
Viele unterschätzen ihre Gedanken.
Viele unterschätzen immer wieder, welche Kraft Gedanken haben können.
Mit diesem Beitrag möchte ich dir ein paar Ideen mitgeben, die du täglich kurz praktizieren kannst, um dich bewusster mit deiner Selbstkommunikation zu beschäftigen – und damit deine Beziehung zu dir selbst wieder zu stärken.
Deine Gedanken formen deine Realität
Wir denken immer – bewusst oder unbewusst. Es gibt sogar Zahlen dazu, wie viele Gedanken wir täglich haben. Ein Großteil davon läuft unbewusst und reaktiv ab. Und vieles muss auch so sein. Denn wenn wir zum Beispiel beim Autofahren jeden Schaltvorgang bewusst denken müssten, wäre das extrem anstrengend, oder?
Gedanken sind wie elektromagnetische Impulse, die durch uns schießen und etwas auslösen: Bewegung. Emotionen. Handlungen. Ausdruck nach außen.
Doch je weniger wir uns unserer Gedanken bewusst sind, desto reaktiver wird unser Leben. Deine Gedanken formen deine Realität – und die Beziehung zu dir selbst. Also ist jetzt der beste Moment, damit zu beginnen.
Probiere gern pro Tageszeit eine der folgenden Ideen aus und beobachte, was es mit dir macht.
Morgens: Den Tag mit bewussteren Denken beginnen (1-11)
- Starte mit bewusster Stille
Bevor du zum Handy greifst, nimm dir 2–3 Minuten Stille. Lass deinen ersten Gedanken bewusst entstehen, statt ihn von außen vorgeben zu lassen. - Setze deine Gedanken-Intention
Frage dich: „Wie möchte ich heute denken?“
Stell dir vor, du programmierst dich für deinen Tag. - Der Erste-Gedanke-Check
Welcher Gedanke ist morgens da? Ohne Bewertung – nur Wahrnehmung. - Ersetze Nachrichten durch Inspiration
Statt Weltprobleme zu konsumieren: etwas Aufbauendes lesen oder inspirierende Musik / einen Podcast hören. - Affirmationen bewusst nutzen
Nicht mechanisch, sondern gefühlt:
„Ich wähle heute klare, liebevolle Gedanken.“
Hinweis: Auf meinem YouTube-Kanal findest du kostenfreie Sessions mit Affirmationen und Afformationen. - Gedanken-Atmung
Beim Einatmen klare, frische Gedanken aufnehmen – beim Ausatmen schwere Gedanken loslassen. - 5-Minuten-Gedanken-Tagebuch
Schreib ungefiltert alles auf, was da ist. Das schafft Bewusstsein und Entlastung. - Gedanken-Wettervorhersage
Wie ist dein mentales Wetter heute? Sonnig, bewölkt, stürmisch?
Du bist der Meteorologe. - Gedanken-Reset
Wenn negative Gedanken auftauchen: dreimal tief atmen und innerlich sagen: „Reset. Neuer Start.“ - Dankbarkeits-Gedanken
Drei konkrete Dinge, für die du dankbar bist. - Mentale To-Do-Liste
Nicht alles gleichzeitig denken wollen. Priorisiere auch deine Gedanken.
- Gedanken-Pausen
Alle 2 Stunden kurz innehalten:
Was denke ich gerade? Wie fühlt sich meine Gedanken-Atmosphäre an? - Gedankenkreisläufe erkennen und hinterfragen
Bringt mich dieser Gedanke weiter – oder hält er mich fest? - Der Gedanken-Beobachter
Stell dir vor, du sitzt auf einer Bank und beobachtest deine Gedanken wie Wolken. - Gedanken-Hygiene
Wie Zähneputzen – nur für den Kopf.
Übung: Wisch dir über die Stirn und stell dir vor, du wischst Gedanken weg.
Klingt vielleicht zunächst befremdlich – aber probiere es mal aus. - Automatische Muster unterbrechen
Innerlich „STOPP“ sagen.
Übung: Stell dir innerlich ein Stoppschild vor. - Gedanken-Anker setzen
Worte wie Ruhe, Klarheit, Ich bin hier.
Übung: Klebe Dir das Wort sichtbar an deinen Monitor. - Perspektivwechsel
Was würde mein bester Freund dazu sagen? - Gedanken-Dialoge führen
Statt gegen diese zu kämpfen:
„Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst …“
„Ich erkenne meine Gedanken und frage mich … „ - Bewegung als Gedanken-Reiniger
Ein Spaziergang, ein paar Kniebeugen – Gedanken kommen wieder in Fluss. - Gedanken-Switching
Von Problem- zu Lösungsfokus: „Was ist möglich?“ - Gedanken-Trigger erkennen
Menschen, Orte, Situationen, Uhrzeiten – was triggert dich?
Abends: Gedanken klären und beruhigen (Pkt.: 23-33)
- Gedanken-Inventur
Was hat mir heute genützt – was nicht?
Hinweis: Nutze gern meine kostenfreie Vorlage „Erinnere dich an dich“. - Gedanken entlasten
Alles aufschreiben.
Übung: Male einen Kreis, schreibe Gedanken hinein und zeichne Ausgänge.
Auch wenn du noch nicht weisst was die Ausgänge sind. Die visualisierung kann entlasten. - Gedanken-Parkplatz
Nicht lösbar? Für morgen parken.
Innerlich sagen: „Geparkt.“ - Gedanken-Vergebung
Wenn du dich für Gedanken verurteilst, dann gehe ich die Vergebung.
Übung: Lege deine Hand aufs Herz dabei. - Bewusste Übergänge schaffen
z.B: Bewusst Ruhe erschaffen.
„Jetzt darf mein Kopf in den Entspannungs-Modus wechseln.“ - Positive Programmierung
An schöne Momente des Tages oder in Vorfreude denken. - Gedanken-Dankbarkeit
Bedanke dich bei deinem Kopf – auch wenn nicht alles perfekt war. - Gedanken-Müdigkeit erkennen
Müde Gedanken brauchen Ruhe – wie ein müder Körper. - Beruhigende Gedanken-Bilder
Nutze Bilder wie einen ruhigen See, Berge, das Meer usw.
Oder nutze auch Meditationen.
Hinweis: kostenfreie Meditationen findest du auf meinem YouTube-Kanal. - Gedanken loslassen
Bewusst mit dem Atem – und den Tag ziehen lassen. - Nacht-Intention setzen
„Während ich schlafe, sortiert sich meine Gedanken-Atmosphäre.“
Deine Gedanken-Pflege
Diese 33 Punkte unterstützen deine tägliche Gedanken-Hygiene.
Und du weißt: Alles, was gepflegt wird, bleibt stabiler und lebendiger.
Starte klein. Wähle 3–5 Punkte, die dich ansprechen, und praktiziere sie eine Woche bewusst. Beobachte, was sich verändert, und halte deine Erkenntnisse fest.
Nutze auch gerne meine kostenfreie Vorlage um dich bewusster mit Dir zu verbinden: „Erinnere dich an dich – 14 Tage zurück zu dir selbst“.
Vielleicht möchtest du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilen?
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Ich freue mich, von dir zu lesen.
Liebe Grüße 💛
Nicole
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