Monatsrückblick Dezember 2025: Position beziehen, Tiersitting und SCH****!
Was für ein Jahr – ach, wie wunder. Würde ich schreiben wenns so gewesen wäre, aber das war’s nicht. Ich bin nicht da, wo ich sein sollte bzw. es mir gewünscht habe. Ich habe die letzten Tage die Sperr- und Rauhnächte genutzt um über mein vergangenes Jahr zu reflektieren und dadurch ist mir bewusster geworden wie wichtig und auch richtig die emotionalen Tiefs und Hochs waren. Denn durch diese sind sehr viele Erkenntnisse entstanden.
Der Monat Dezember ist schnell vorbeigegangen, und jetzt (zum Zeitpunkt des Schreibens) drei Tage vor Silvester zieht es sich eher irgendwie. Aber gleichzeitig habe ich so einen Flow und so ein Gefühl von Neuanfang in mir, und dies begleitet mich dann wohl ins neue Jahr. Sehr spannend.
SCH**** auf Selbstliebe – Go for Beziehung zu sich selbst
Ist vielleicht eine etwas radikale Überschrift – aber genau das ist meine Erkenntnis aus den letzten Monaten, die gefühlt diesen Monat Dezember zum Abschluss gekommen ist. Bahar Yilmaz hat das mal in einem Live gesagt: „Du musst dich nicht lieben, aber hassen musst du dich auch nicht.“ Geh ich voll mit. Ich habe mich immer schwergetan mit dem Begriff Selbstliebe oder Liebe an sich, denn was ist denn Liebe überhaupt? Ich weiss es nicht wirklich, vielleicht ist es ein Gefühl was man nicht erklären kann.
Vielleicht geht es um eine ganz andere Perspektive auf dieses Thema. Es geht um den Zugang, die Beziehung zu sich selbst – was das bedeutet, zu erkennen, was man so denkt, fühlt und wie man mit sich umgeht und welche Informationen man sich selbst zuführt, bewusst oder unbewusst.
Ehrliche und Respektvolle Beziehung zu sich selbst funktioniert auch ohne Selbstliebe. Nicole Wenk
Es geht nicht um das große Ganze „Selbstliebe“ – es geht um viele einzelne Schritte, die man dafür nutzen kann: Selbstwahrnehmung, Selbstkommunikation und Selbstfürsorge, verbunden mit Selbstbeobachtung, Selbstverständnis, Selbstakzeptanz. Da kommen bestimmt noch mehr „Selbste“ dazu, aber jedes einzelne davon erschafft die Beziehung zu uns selbst.
In diesem Kontext und mit all diesen Erkenntnissen kristallisieren sich gerade wichtige Punkte heraus, die in meine Angebote, Blogartikel und anderen Contentformate einfließen. Ich bin intensiv am Ausarbeiten, Erstellen und Verfeinern – es brodelt gerade richtig! Und ich bin sehr verliebt 😉 in den Gedanken.
🍀Falls du bereits neugierig bist: Hol dir meine kostenfreie PDF-Vorlage „Erinnere Dich an Dich“, mit der du zeitnah beginnen kannst, die Beziehung zu dir zu erforschen und zu verändern.



Tiersitting
Vor ein paar Wochen hatte ich bereits einer Bekannten zugesichert, auf ihre Tiere aufzupassen, während sie sich mal eine Auszeit nimmt. Dieses Jahr war so krass für sie: Ihr Papa ist ein Pflegefall geworden und sie musste sich darum kümmern. Dann gab es auch viel Arbeit an sich selbst, um Vergangenes in sich aufzuräumen. Sie hatte sehr viel an Ballast verloren – und ich meine das nicht nur emotional, auch körperlich. Eine wahnsinnige Transformation!
Zunächst wollte sie diese Reise nicht antreten – aber ich habe sie immer wieder ermutigt, es zu machen. Einfach mal raus! Und als ihre Nichte dann auch absagte wegen dem Tiersitten, bin ich sehr gerne eingesprungen.
Es war herrlich, mal wieder Tiere um mich zu haben. Vor ein paar Jahren musste ich meine letzte Katze Filli gehen lassen – mein Herz schmerzt gleich wieder bei dem Gedanken. Aber so ist es oft mit Tieren: Sie gehen meist vor einem, hinterlassen aber immer neben dem Schmerz etwas sehr Weiches in einem – eine liebevolle und freudige Erinnerung.
Also übernahm ich das Sitten von zwei Doggen – Marvel und Corona (ja, sie heißt wirklich so). Aber ey, diese Tiere sind krass riesig, aber sowas von herzerweichend! Ständig sind sie an meinen Tisch gekommen und wollten beachtet werden. Abends auf der Couch war ich eingekesselt von den Tieren, und nachts im Bett hatte ich Hundepfoten im Rücken. anstrengend schön.
Gassigehen war nur ein wenig herausfordernd mit den zwei Riesen-Hunden an der Leine – von jeweils mehr als 40 Kilo. Und dann gab’s da noch die zwei Katzen Pablo und Schatzi, die ich dann aber irgendwann Liesl genannt habe, weil sie eine Liese ist … frech, sehr einnehmendes Wesen, nur am quatschen und furchtlos. Katzen halt. Hihi.
Das spannende neben dem Sitting an sich, war die Reaktionen der Menschen darauf das ich das mache. Alle meinten sie würden sich das nicht zutrauen bzw. machen.



Abschluss – emotionales Tief
Das Jahr war für mich anstrengend – emotional, mental. Und obwohl ich immer weitergemacht habe, hat mich irgendwie immer wieder meine Vergangenheit eingeholt, bewusst oder unbewusst. Diffuse Gefühle von Abschluss und Neubeginn, dann tiefer Schock, dass meine Mama eine schwere Diagnose erhalten hatte. Ständiges Hin und Her an Gedanken und Emotionen, ob ich mich wagen soll mit der Selbstständigkeit, um dann die Entscheidung fast schon zu bereuen. Darüber schreibe ich mehr in meinem Jahresabschluss.
Allerdings: Die Monate 2025 haben sich rückblickend so angefühlt, als ob ich irgendwie vorbereitet werde auf den Abschluss des Jahres – Tage im Dezember tiefer down. So was hatte ich lange nicht mehr – tiefe Traurigkeit und sich erstmal darin verlieren, um dann zu verstehen: Im Grunde hat sich etwas gesetzt, beruhigt, um von dem Punkt aus ganz neuen Antrieb und Mut zu formen.
Spannend für mich zu erkennen, denn ich kenne solche Phasen. Vor ein paar Jahren waren die Abstände enger als heute. Heute bin ich reflektierter mit mir selbst und gehe da auch sehr liebevoll damit um – früher habe ich mich dafür verurteilt und klein gemacht. Heute verweile ich bewusst darin und beobachte und lerne wie ich dann mit mir umgehen darf.
Für mich auch eine wundervolle Erkenntnis, wie nach vielen Jahren der persönlichen Weiterentwicklung die Beziehung zu mir sich extrem verändert hat und ich auch mit mir emotionalen Struggle-Momenten umgehe. Es bleibt an der Stelle spannend.



Was im dezember 2025 sonst noch los war
- Seligenstadt besucht und Klosterbrot gekauft – beides sehr zu empfehlen.
- Viel fotografiert – ich teile meine Bilder auf meinem Instagramkanal „Perspektivwechslerin„
- Mich mit YouTube-Videoerstellung beschäftigt und cooler Workshop bei Babba Media
- Alte Blogartikel umgeschrieben im Kontext „Beziehung zu sich selbst“, die jetzt nach und nach wieder neu veröffentlicht werden
- Begleitend zum Workbook „Zwischen den Jahren“ – Impulse in Telegramgruppe gegeben und Dankbare Nachrichten bekommen.
Was ich im Dezember 2025 gebloggt habe
- Was ist Coaching – und wann lohnt es sich wirklich?
- Problembewusstsein entwickeln: So erkennst und löst du deine Probleme nachhaltig
- Beziehung zu sich selbst aufbauen: Mein Weg zurück zu mir
- Was hat dein Nervensystem mit der Beziehung zu dir selbst zu tun? Sehr Viel!
- Digital Detox: 55 Offline-Alternativen für dein Nervensystem und deine Beziehung zu dir
- 33 Übungen: Bewussteres Denken & starke Selbstbeziehung
- Selbstreflexion & bewussteres Denken – 36 Fragen, um tiefer einzusteigen
Ausblick auf den Januar 2026
- Erste YouTube-Videos erstellen zum Thema „Beziehung zu sich selbst“ und auf meinem Kanal veröffentlichen
- ältere Blogbeiträge umschreiben mit mehr Blick und Ausrichtung auf Thema „Beziehung zu sich selbst“
🍀Trage dich in meinen kostenfreien Newsletter ein. Und erhalte regelmässig Impulse, Fragen und Übungen rund um das Thema „Selbstbeziehung stärken“.


Schreibe einen Kommentar