Problembewusstsein entwickeln: So erkennst und löst du deine Probleme nachhaltig
Was ist Problembewusstsein?
Problembewusstsein bedeutet, sich der eigenen Probleme bewusst zu werden, ihre Ursachen zu erkennen und Verantwortung für deren Lösung zu übernehmen. Es ist der erste Schritt, um aus wiederkehrenden Mustern auszubrechen und nachhaltige Veränderungen zu schaffen.
Hast du gerade ein Problem?
Oder man könnte es auch kleiner machen mit dem Wort Problemchen, aber das ändert vielleicht nichts daran, dass da eines ist, oder?
Probleme im Leben können sehr groß sein oder auch sehr winzig, aber was bleibt, ist, dass sie immer einen Ursprung haben und sich ggf. aus vielen einzelnen Punkten zusammensetzen, und das Irrwitzigste ist, dass die offensichtlichen Probleme auch einen versteckten Nutzen haben können. Da wird’s schon komplexer, oder?
Eins ist klar: Wir Menschen werden immer Probleme haben und immer nach Lösungen suchen – allerdings gibt es nicht immer eine Quick-Fix-Lösungen bei persönlichen Themen. Wie wenn aus dem Bedürfnis Hunger ein echtes Problem wird, dann gibt’s gefühlt an jeder Ecke etwas zu essen. Schnell gelöst, aber wenn es um andere Themen geht das darf es seine Zeit haben.
In diesem Beitrag möchte ich das Bewusstsein für das Problembewusstsein öffnen und auch zur Haltung ermutigen, sich mit den Themen zu beschäftigen, die einen beschäftigen. Nur weil uns Dinge nicht bewusst sind, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Aber vielleicht wird’s offensichtlicher – sobald wir uns die Frage stellen: Warum mache ich das? Warum ändert sich nichts? Warum „immer“ ich? Und diese Fragen zu stellen kann durchaus schmerzhaft sein aber das ist auch etwas, das vieles verändern kann.
Wie öffnet man sich für sein Problembewusstsein?
Ich hatte ja bereits einleitend geschrieben – wenn man sich die Frage stellt: Warum mache ich das? Oder auch andere Fragen plötzlich auftauchen wie:
- Warum passiert mir das immer?
- Warum habe ich dieses Problem gerade jetzt?
Dann öffnet sich eine Tür zum Problem(e)bewusstsein – etwas, was verborgen vor sich hingegärt hat, kommt an die Oberfläche.
Allerdings versuchen die meisten von uns, vieles nicht an sich ranzulassen oder wirklich anzugehen, aus verschiedensten Gründen, inkl. einem versteckten Nutzen, den wir manchmal auch haben, wenn wir Probleme nicht loslassen wollen oder können. Und an der Stelle geht’s natürlich in die Tiefe rein, in Urschlamm, wenn man das so nimmt.
Das Wichtigste ist – sich selbst einzugestehen: Ich habe ein Problem! Nicht erst, wenn es „zu spät“ ist. Eine ehemalige Kollegin von mir ist an ihren Aufgaben fast zerbrochen und in ein Burnout geschlittert. Rückblickend hat sie sich selbst eingestehen müssen, wann ihr Körper bereits früh begonnen hat, krasse Signale zu senden, wie auch Menschen ihr gesagt haben, sie soll mal einen Gang runterschalten. Und ja, dieses Thema ist sehr komplex, aber auch so gegenwärtig. Denn selbst ein Veit Lindau spricht da auch sehr offen drüber – was passiert, wenn man sich selbst ignoriert.
Und wenn ich natürlich ein sehr brisantes Beispiel verwendet habe – betrifft es uns alle mal im Leben gewissen Ausnahmesituationen die sich so langsam ins Leben schleichen. Bei mir zum Bsp. war diese unglücklich sein beruflich wie privat erst eine ganz leise Stimme – ein Bedürfnis nach erfüllt sein, glücklich usw. aber diese Stimme wurde immer lauter.
Neulich war ich in einem Workshop bei Eva Schoofs – und sie sprach einen mega Satz aus:
„Das Problem, was du heute hast, hast du in den seltensten Fällen heute zum ersten Mal.“
Ich denke, wenn man das für sich bejahen kann, dann ist das ein Riesenfortschritt. Sich selbst einzugestehen ja da gibts ein Thema und noch keine Lösung inkl. Bereitschaft es anzugehen kann wirklich ein Gamechanger sein.
Probleme aufschreiben: Die Problemliste-Methode
Wenn du möchtest, wird’s jetzt praktisch und vielleicht auch ein wenig ungemütlich. Denn alles, was sichtbar wird – bereits auf Papier – ist dann irgendwie auch real, oder?
So erstellst du deine Problemliste:
Du brauchst: einen Stift und etwas zu schreiben. Zeit und eine gemütliche Atmosphäre auch wenns vielleicht ein wenig ungemütlich wird.
Schritt 1: Schreibe all deine aktuellen Probleme auf, egal wie klein und trivial du diese empfinden solltest. Schreib alles auf und rede dir nichts davon aus. Deine Wenns und Abers, inkl. „aber die anderen“, haben hier keinen Platz.
Ich betone das so – weil, als ich damit angefangen habe, das auch immer wieder deutlich wurde: Egal, was andere machen oder nicht machen, wenn es zu deinem Problem wird, dann bist du Teil der Gleichung.
Schritt 2: Wenn du all deine Probleme nun hast, dann spüre dich mal rein: Was sind so die wichtigsten, größten? Also, wenn die gelöst werden würden, könnten diese die größten Hebelwirkungen haben. Und dann schaust du mal, was das kleinste ist.
Schritt 3: Du könntest auch jedes Thema nehmen und mit einer Skala von 1–10 bewerten – nicht lange nachdenken, sondern Wert erkennen. 1 ist niedrig und 10 am stärksten.
Warum mit dem kleinsten Problem anfangen?
Und dann nimmst du dir das kleinste und löst das erstmal! Warum nicht mit dem größten anfangen? Stell dir mal vor, du machst Folgendes: Du schreibst alle Probleme jetzt in eine Liste auf, vom größten bis kleinsten, und arbeitest dich von unten nach oben durch. Stell dir vor, die kleinen Probleme sind wie ein Fundament, und Stein für Stein wird stabilisiert – was könnte das mit deinem größten Thema machen?
Probier’s mal aus – schon allein dieses Aufschreiben und Sichtbarmachen bekommt zwei Daumen nach oben. Du machst es sichtbar! Wir sind es gewohnt, viel mit uns ausmachen zu wollen, aber gleichzeitig schämen wir uns vor uns selbst. Das Aufschreiben ist bereits ein sehr großer selbstehrlicher Akt! Nicht anderen gegenüber – nur dir selbst.
4 Vorteile: Warum Problembewusstsein wichtig ist
Wir neigen oft dazu, wenn das Problem zu groß wird, dann gleich ins WIE zu gehen, und sind dann frustrierter, wenn es keine direkte Lösung gibt. Dann wird’s wieder weggeschoben, und so verschiebt sich das Thema immer wieder.
Es kann helfen zu wissen, wo und wann das Thema angefangen hat, aber oft steigen wir dann auch zu tief rein, und das ist auch nicht immer die Lösung – abgesehen davon, je nach Kontext! Und ich spreche sehr allgemein – tieferliegende Probleme sind auch gut, wenn diese mit einem Experten in Form eines Therapeuten oder Heilpraktikers Psychotherapie besprochen werden.
Ich spreche aus der Perspektive Coach – und an der Stelle geht es nicht darum, das ganze Problem zu kennen, um es angehen zu können – so wie immer, irgendwo muss man anfangen!
Das bringt dir Problembewusstsein:
Also, ohne in die Geschichte einzusteigen – hilft es durchaus, sich bewusst zu machen, welches Bedürfnis unter dem Problem liegt. Das kann schon ein schöner Einstieg sein. Ich werde im nächsten Abschnitt noch den Problemloop erklären, um sich selber bei der Problemaufrechterhaltung zu erwischen und ggf. etwas zu verändern.
Ich würde gerne noch die Vorteile aufzählen, was es bedeutet, sich seinem Problembewusstsein zu öffnen:
- Öffnet den Blick für wiederkehrende Muster, destruktive Muster
- Öffnet den Blick für blinde Flecken bzw. den versteckten Nutzen
- Führt zu einer Selbstehrlichkeit und Selbstwahrheit – die durchaus schmerzhaft ist
- Es öffnet auch einen Zugang zur Selbstverantwortung. Sich dem Thema offen zu stellen, nicht im Kampf, sondern in der Beobachtung, ist ein Schritt raus aus dem Problemloop und rein in einen Lösungsloop.
Den Problemloop erkennen und durchbrechen
Grundsätzlich sind Probleme zum Lösen da. Ich denke allerdings, dass, wenn wir keine Lösung finden, uns das frustrierter macht. Gleichzeitig lassen wir es uns selten nehmen, selber Lösungen zu finden.
Es gibt Menschen, auch wenn die selbst ständig mit Problemen kommen, dann wollen sie selten eine Lösung, sondern nur Aufmerksamkeit, Druck ablassen, aber das Problem wollen sie behalten – eine Seite davon ist: Dann können sie niemandem mehr Schuld zuschieben, dann bekommen sie ggf. keine Aufmerksamkeit mehr, und jetzt kommt ’ne harte Aussage! Dann sind sie vielleicht zum ersten Mal mit sich selbst beschäftigt.
Ich habe mein Problem Partnerschaft immer auf den Mann geschoben wenn es nicht funktionierte – allerdings wenn es über einen längeren Zeitraum nicht klappt, dann darf man bei sich schauen – weniger bei den anderen.
Jedes Problem hat seine Berechtigung – aber wenn man sich damit im Kreis dreht und vor allem nicht weiterkommt, dann darf man sich auch mal genauer damit beschäftigen.
Einstieg in den Problemloop: Eine praktische Übung
Grundsätzlich sind Probleme zum Lösen da. Ich denke allerdings, dass, wenn wir keine Lösung finden, uns das frustrierter macht. Gleichzeitig lassen wir es uns selten nehmen, selber Lösungen zu finden.
Es gibt Menschen, auch wenn die selbst ständig mit Problemen kommen, dann wollen sie selten eine Lösung, sondern nur Aufmerksamkeit, Druck ablassen, aber das Problem wollen sie behalten – eine Seite davon ist: Dann können sie niemandem mehr Schuld zuschieben, dann bekommen sie ggf. keine Aufmerksamkeit mehr, und jetzt kommt ’ne harte Aussage! Dann sind sie vielleicht zum ersten Mal mit sich selbst beschäftigt.
Jedes Problem hat seine Berechtigung – aber wenn man sich damit im Kreis dreht und vor allem nicht weiterkommt, dann darf man sich auch mal genauer damit beschäftigen.
Einstieg in den Problemloop: Eine praktische Übung
Man nimmt sich ein Problem von seiner Problemliste und setzt sich ein Ziel: Wo will man rauskommen? Wo darf es dann voll automatisch laufen, was man ändern möchte? Und im Idealfall ist es was „Kleines“ oder etwas, was dir Energie schenkt, aber du es nicht machst.
Beispiel: 30 Minuten täglich spazieren gehen
Nehmen wir mal an, du möchtest jeden Tag mindestens 30 Minuten spazieren gehen und bekommst das nicht hin, warum auch immer.
Was passiert am Abend, wenn du merkst, du hast es doch nicht gemacht? Ein Teil in dir sagt dann sowas wie: Siehste – hab ich es dir doch gesagt, oder sagt dir andere Dinge. Kannste machen, und dann gehst du zurück und überlegst:
- Was hat dich daran gehindert?
- Welcher Satz?
- Welcher Trigger?
- Welche Emotion?
Sammel das mal für ein paar Tage für dein Thema, beobachte dich mal.
Und nix „die anderen“ und so! Bitte bleib bei dir – auch wenn dich jemand abgelenkt hat oder was auch immer, kann man das Ziel belassen, aber die Ausführung ein wenig ändern. Da darf man sich eine Portion Flexibilität gönnen.

Vom Problemloop zum Lösungsloop
Und dann kannst du mal versuchen, das dann vorwärts zu drehen – du nimmst dir vor, jeden Tag in einem Zeitfenster rauszugehen, und dann schaust du mal, was da so für Trigger im Außen kommen, die dich abhalten? Welche Gedanken sind es bei dir? Und welche Emotionen sind verknüpft? – Problem: Du machst es wieder nicht, oder?
An der Stelle – darfst du dir mal überlegen, was Alternativen wären. Sprich, in dem Bsp. Zeitfenster und laufen, und du bemerkst, was du dir sagst oder nicht sagst, um es nicht zu tun – was wären Alternativen, die dich dann doch dahin führen? Wie kannst du dich selbst erwischen, ohne zu verurteilen?
Man sieht – Probleme sofort und gleich lösen zu wollen, klappt nicht immer. Hier geht’s nicht darum, dass die Zahnpasta leer ist und man schnell überall eine kaufen kann. Du bist ein Teil deines Problems , und nur du kannst es selbst beginnen zu lösen. Manchmal braucht es durchaus auch einen Blick von außen – genau dafür ist unter anderen Coaching da. Ein Coach kann dir helfen, deine blinden Flecken zu sehen, Muster zu erkennen, die dir selbst nicht auffallen, und den Weg aus dem Problemloop abzukürzen. Manchmal sieht jemand von außen in 10 Minuten, wofür du alleine Monate bräuchtest.
In dem vorangegangenen Abschnitt hatte ich bereits geschrieben, was es für Vorteile gibt, wenn man sich dem Problembewusstsein widmet – es geht nicht darum, in einer Verurteilungsschleife hängen zu bleiben, sondern mit Neugierde zu erkennen – was man sich selbst sagt, was man fühlt, von was man sich dann ablenken lässt. Um von dort aus in die Veränderung zu gehen, in den Lösungsloop sozusagen. Und der darf dann eine Weile laufen, bis das, was noch schwierig war zu verändern, zu einer Routine gemacht wird.
Mangelbewusstsein überwinden: Vom Mangel zur Fülle
Neulich hatte ich einen Beitrag gelesen: “ Du kannst dir mit einem Mangelbewusstsein kein erfülltes Leben in Fülle kreieren. Öffne dich für die Idee, dass wir in einer Welt voller Fülle und voller Möglichkeiten leben.“
Und ich verstehe die Absicht dahinter, was es bedeuten soll und auch darf.
Die Versuchungen in unserer Welt sind so vielseitig und reißen nicht ab – mit dem, was andere mehr haben, was wir uns wünschen und noch nicht haben. Was es Neues gibt und immer wie so diffuse Ängste geschürt werden, mithalten zu müssen und das auch haben zu wollen. Ist manchmal ein Teufelskreislauf – da wären wir wieder beim Thema Problemloop und so.
Es geht nicht darum, dass man nichts haben sollte, aber es geht darum, sich immer wieder dabei zu erwischen, was da unter dem haben wollen steckt und was für ein Problem aufrecht erhalten wird.
Ein Beispiel aus dem echten Leben
Ich gebe nochmal an der Stelle ein Bsp. von einem ehemaligen Kollegen:
Er saß immer ganz oft im Büro und heulte rum, dass er kein Geld hat und die Firma ihm nicht mehr Geld zahlen möchte. Eines Tages zeigte er mir noch seine Konto-App, wo er meinte: „Guck mal, ich bin 8.000 im Minus, weil das und das jetzt abgezogen wurden.“
Gleichzeitig zeigte er mir – was er sich Neues für die Terrasse gekauft hatte und dass er seine Klimaanlage bald bekommt. Um dann wieder in den öffentlich zugänglichen Gehaltsgruppen zu schauen, um sich dann erneut aufzuregen, was eine Teamleitung verdient. Um dann wiederum beim Klingeln des Foodtrucks sich Essen zu holen.
Du erkennst vielleicht bereits den Kreislauf? Inkl. dem Fingerpointing – die Firma zahlt nicht genug?
Also die Quintessenz aus dem Ganzen (sehr einfach zusammengefasst) – im Grunde genommen wollte er nur Aufmerksamkeit durch sein Gemecker, weil er sich davon ablenken wollte, dass seine Ausgaben und somit sein Konto nicht so ganz stimmen. Gleichzeitig wollte er durch den Mangel nicht darauf verzichten auf gewisse Sachen, die man hätte auch anders lösen können, um Geld erstmal zu behalten.
Die Geschichte ist natürlich noch größer. Aber anstatt dem Mangel – ok, gerade ist es nicht so gut mit den Finanzen – schaue ich auf meine Ausgaben, selbstehrlich zu begegnen und Alternativen für die Situation zu finden. Geld ist natürlich auch ein schwieriges Thema bei einigen, allerdings sehe ich es immer kritisch, Geld auszugeben, was man nicht hat, und für etwas, was auch warten kann. Allerdings dreht sich die Spirale wieder in die Tiefe eines Mangelbewusstseins, obwohl man weiß, es trotzdem anders zu machen.
Der Ehemalige war von Grundstruktur auch so gestrickt, dass er was darstellen wollte und dachte, es nur über solche Aktionen zu erschaffen, und gleichzeitig dann auch Verbindung zu erschaffen, indem er wiederum meckerte, anstatt Lösungen zu finden.
Inkl. der Tatsache, dass er auch andere mit in seine eigenen Dramen reingezogen hat.
Mangelbewusstsein hat zwei Seiten
Mangelbewusstsein hat durchaus diesen versteckten Vorteil von – Antrieb, daraus zu kommen, aber auch so Selbstsabotage, die einem den Blick vernebeln kann.
Allerdings sehe ich immer die recht toxische Seite – krampfhaft aus einem Mangel zu kommen. Eine ganz besondere Perspektive, die ich dann auch gerne einnehme, ist – in die Akzeptanz zu gehen: Dann ist es so. Nicht, um unbedingt dann aufzugeben, sondern den Kampf mal sein zu lassen und aus diese Haltung heraus eine Lösung zu finden.
Was es auch noch für einen Vorteil haben könnte – mal kurz aus der Daueranalyse raus. Das kann auch zu einem Problem werden und uns kirre machen.
Häufig gestellte Fragen zum Problembewusstsein
Wie entwickle ich Problembewusstsein?
Problembewusstsein entwickelst du, indem du dir die Frage stellst: „Warum mache ich das?“ oder „Warum passiert mir das immer wieder?“ Der erste Schritt ist, sich einzugestehen, dass ein Problem existiert, und es sichtbar zu machen – zum Beispiel durch das Aufschreiben einer Problemliste.
Was ist der Unterschied zwischen Problemloop und Lösungsloop?
Im Problemloop drehst du dich im Kreis, ohne Fortschritte zu machen. Du erkennst wiederkehrende Muster nicht und bleibst in der Problemaufrechterhaltung stecken. Im Lösungsloop beobachtest du dich mit Neugierde, erkennst Trigger und Emotionen und entwickelst alternative Handlungsweisen, die zur Veränderung führen.
Warum fällt es so schwer, Probleme anzuerkennen?
Oft haben Probleme einen versteckten Nutzen – sie geben uns Aufmerksamkeit, erlauben uns, anderen die Schuld zu geben, oder schützen uns davor, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Diese unbewussten Vorteile machen es schwer, Probleme loszulassen.
Wie unterscheiden sich Problembewusstsein und Mangelbewusstsein?
Problembewusstsein bedeutet, Probleme zu erkennen und Verantwortung für deren Lösung zu übernehmen. Mangelbewusstsein ist die Überzeugung, dass etwas fehlt oder nicht genug da ist, was oft zu selbstsabotierendem Verhalten und einem Teufelskreis führt. Der Weg raus führt über Akzeptanz und Selbstehrlichkeit.
Soll ich mit dem größten oder kleinsten Problem anfangen?
Fang mit dem kleinsten Problem an! Indem du die kleinen Probleme wie ein Fundament Stein für Stein stabilisierst, schaffst du eine solide Basis, die auch deine größeren Probleme positiv beeinflusst. Quick-Fix-Lösungen gibt es selten – nachhaltiger Wandel braucht Zeit.
Fazit: Dein Weg zu mehr Problembewusstsein
Problembewusstsein zu entwickeln ist ein Akt der Selbstehrlichkeit und Selbstverantwortung. Es geht nicht darum, sich selbst zu verurteilen, sondern mit Neugierde zu beobachten, welche Muster sich wiederholen, welche Trigger wirken und welche versteckten Nutzen hinter deinen Problemen liegen.
Der erste Schritt ist immer: Sich eingestehen, dass ein Problem existiert. Der zweite: Es sichtbar machen. Und der dritte: Vom kleinsten Problem aus beginnen, Stein für Stein zu verändern.
Alleine oder mit Unterstützung?
Du kannst diesen Weg alleine gehen – mit deiner Problemliste, mit Selbstbeobachtung und mit Geduld. Und manchmal kommst du damit auch richtig weit! Aber wenn du merkst, dass du dich im Kreis drehst, wenn die blinden Flecken zu groß sind oder wenn du einfach schneller vorankommen möchtest, dann kann Coaching der entscheidende Untertstützung sein.
Im Coaching bekommst du:
- Einen neutralen Blick von außen, der Muster erkennt, die dir selbst nicht auffallen
- Gezielte Fragen, die dich tiefer bringen als deine eigenen Gedankenschleifen
- Einen geschützten Raum für Selbstehrlichkeit ohne Verurteilung
- Konkrete Tools und Methoden, um aus dem Problemloop in den Lösungsloop zu kommen
Manchmal ist der Blick von außen keine Schwäche, sondern die klügste Abkürzung auf deinem Weg.
Probier’s aus – schreib deine Problemliste, beobachte dich selbst ohne Verurteilung und gehe den ersten Schritt in deinen persönlichen Lösungsloop. Und wenn du merkst, dass du Unterstützung brauchst: Melde dich gerne bei mir für ein kostenloses Kennenlerngespräch zu einem virtuellen Kaffee oder Tee.
Liebe Grüsse,
Nicole
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